KLIENT UND AUFGABENSTELLUNG
Die Continental AG, im Kerngeschäft einer der weltweit führenden Reifenhersteller, beauftragte die FMG, eine strategische Vision zu entwickeln. Die besondere Schwierigkeit bestand darin, dass die Vision für die über Europa verteilten und unter verschiedenen Marken auftretenden Handelsunternehmen gelten sollte, die teilweise unter sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen mit verschiedenen Geschäftsmodellen arbeiten. Zudem konnten neben den vorbereitenden Analysen und Konzeptionen nur zwei Workshop-Tage mit den Geschäftsführern aus den Ländern durchgeführt werden.
ZIELE
- Die wesentlichen Trends und Technologien für die nächsten zehn Jahre sollten länderübergreifend identifiziert und analysiert werden.
- Auf der Grundlage einer qualifizierten Einschätzung der zukünftigen Entwicklungen sollte erstmals eine gemeinsame strategische Vision für die europäische Unternehmensgruppe erarbeitet werden.
PROJEKTINHALTE UND ABLAUF
- Um die zukünftigen Umfeldentwicklungen abschätzen zu können, identifizierte die FMG die für den Konzern wesentlichen Zukunftsfragen und recherchierte aus internen und externen Quellen die wesentlichen Treiber künftiger Veränderungen (Zukunftsfaktoren).
- Im Workshop mit dem Klienten wurden die potenziellen Veränderungen gemeinsam einer Analyse und Bewertung unterzogen. Die Analyse zeigte deutlich, welche Entwicklungen in den kommenden Jahren zu erwarten sind, welche als eher unwahrscheinlich und welche als sehr unsicher einzuschätzen sind. 61 verschiedene Projektionen wurden durch diese Analyse zu Zukunftsannahmen weiterentwickelt.
- Parallel entwickelte die FMG eine Visions-Morphologie für die Diskussion und Auswahl der strategischen Handlungsoptionen. Elf Gestaltungsfeldern und Strategiefragen wurden jeweils bis zu acht denkbare Auswahloptionen zugeordnet.
- Softwaregestützt bewältigte die FMG in den Workshops die Vielzahl und Komplexität der Kombinationsmöglichkeiten, indem die Optionen der Visionselemente mit dem Klienten diskutiert und nach Präferenz und Kompatibilität mit den angenommenen Umfeldentwicklungen geordnet wurden.
- Schritt für Schritt konnte anschließend über die einzelnen Elemente der gemeinsamen strategischen Vision entschieden werden.
ERGEBNISSE
- Die gelieferten Zukunftsfaktoren sowie die Methodik führten zielgerichtet innerhalb kurzer Zeit zu wertvollen Resultaten und schufen die nötige Entscheidungssicherheit sowie ein motivierendes Bild für den Weg in die Zukunft.
- Die Annahmen-Analyse lieferte solide Einschätzungen der wahrscheinlichen Zukunft.
- Durch die softwaregestützte Bearbeitung der Visions-Morphologie ließ sich die Komplexität der Handlungsoptionen optimal überblicken und strukturiert bearbeiten.
- Die qualifizierte Moderation ordnete die Diskussion der Mitgestalter und führte zielgerichtet zur gemeinsamen strategischen Vision.
- Eine introspektive Prüfung (langsames Hören der Vision mit geschlossenen Augen) zeigte die Solidität und die breite Unterstützung für die Vision.
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