WELCHE ANFORDERUNGEN STELLEN SIE AN EINE PRAXISTAUGLICHE METHODE DES ZUKUNFTSMANAGEMENTS?
Systematisches Zukunftsmanagement soll die Handlungsfähigkeit Ihres Unternehmens in Belangen der Zukunft erhöhen. Doch viele methodische Ansätze der Zukunftsforschung sind für die unternehmerische Wirklichkeit nicht geeignet. Wir haben in vielen Jahren des praktischen Zukunftsmanagements in sehr großen Unternehmen wie auch im Mittelstand gelernt, welche Mittel und Früchte wissenschaftlicher methodischer Arbeit in der Regel angenommen und welche regelmäßig abgelehnt werden. Jede Methodik des Zukunftsmanagements, die eine Chance auf eine regelmäßige Anwendung im Unternehmen haben will, muss in der Lage sein, folgende Anforderungen zu erfüllen:
- Ganzheitlichkeit im Prozess:
Die Methode muss alle Kernfragen des Zukunftsmanagements beantworten und von der Analyse zukünftiger Entwicklungen über die Vision bis zur Umsetzung führen.
- Differenzierte Zukunft:
Es gilt in denkbare, mögliche, wahrscheinliche und gewünschte Zukünfte zu unterscheiden.
- Breite der Analyse:
Da die Zukunft unendliche Optionen birgt, muss die inhaltliche Analyse breit angelegt sein.
- Beitrag zur Orientierung:
Entscheider wollen die wahrscheinliche Zukunft kennen.
- Passender Zeithorizont:
Nicht zu nah und nicht zu weit. Die benötigten Zeithorizonte von Entscheidern sind relativ kurz.
- Chancenerkennung als Ziel:
Der wesentliche Nutzen des Zukunftsmanagements sind früh erkannte Chancen. Zukunftsanalyse ist Dienerin der Chancenanalyse.
- Permanenz:
Ein Radar muss immer eingeschaltet sein.
- Ökonomisches Prinzip:
Aufwand und Nutzen müssen in einem vernünftigen Verhältnis stehen.
- Anbindung ans Tagesgeschäft:
Inhaltlich und zeitlich muss die Methodik anbindungsfähig an das Tagesgeschäft sein.
- Eignung für Top-Manager:
Eine nützliche Methodik des Zukunftsmanagements muss für die Anwendung durch die Top-Manager selbst geeignet sein.
- Spaß:
Eine Methode, die Spaß macht, ist eine Methode, die auch angewendet wird.
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