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ADG ZukunftsRadar 2.0
Chancen, Geschäfts-
felder und Visions-
kandidaten für das bankindividuelle Zukunftsmanagement. Eine Studie über Entwicklungen des Bankenmarktes mit einer antizipierten Wirksamkeit bis zum Jahr 2018.

Bernd Hinrichs

 

The Future Game
Sie möchten auf spielerische Weise die Trends, Szenarien, Überraschungen und Chancen der Zukunft erforschen und Zukunftschancen für Ihr Unternehmen erarbeiten? The FutureGame ist dafür die passende Lösung.

 

Ein Produkt sucht neue Wege
Für AstraZenaca, einem Hersteller von innovativen und effektiven Medikamenten,  erarbeitete Dr. Zarmina Penner die Zukunftschancen für eines seiner erfolgreichsten Produkte.

 

 

FALLSTUDIE: MIT ZUKUNFTSSZENARIEN DAS BANKGESCHÄFT VON MORGEN AUSLEUCHTEN 

  

KLIENT UND AUFGABENSTELLUNG

Die 1870 gegründete Graubündner Kantonalbank ist eine moderne Universalbank mit rund 1000 Mitarbeitenden. Mit einer umfassenden Dienstleistungspalette, attraktiven Arbeitsplätzen, einem fortschrittlichen Weiterbildungsangebot und einem auf den Kundennutzen ausgerichteten Angebot wird den Bedürfnissen von Kunden, Mitarbeitern, Investoren und der Öffentlichkeit Rechnung getragen. Die GKB ist in dem großen, weit verzweigten und mehrsprachigen Kanton Graubünden mit ihren Lösungen und Dienstleistungen an 76 Standorten vertreten und ist zudem an der Private Client Bank (Family Office) und der Privatbank Bellerive in Zürich beteiligt.


ZIEL DES PROJEKT WAR ES, FOLGENDE FRAGEN ZU BEANTWORTEN

Welche Veränderungen des Marktes kommen wahrscheinlich auf uns zu? Wie könnte die Zukunft uns überraschen und uns auf dem falschen Fuß erwischen? Welcher Handlungsbedarf und welche Chancen ergeben sich aus den absehbaren Entwicklungen und den potenziellen Überraschungen? Welche Optionen gibt es für die Veränderung und Verbesserung unserer Zukunftsstrategie?

PROJEKTINHALTE UND ABLAUF

Das Projekt diente in einem ersten Schritt folgenden Teilzielen.

        • Sich einen grundlegenden Überblick über die für die GKB relevanten Trends und Entwicklungen zu verschaffen.
  • Auf der Grundlage von spezifischen Fragestellungen zur wahrscheinlichen Zukunft des Marktes wurden Zukunftsprojektionen formuliert und anschließend von allen Teilnehmern des Projektteams bewertet.

  • Durch die Bewertung wurden die Projektionen zu "individuellen" Annahmen des Projektteams über die wahrscheinliche Zukunft.
    Alle Ergebnisse dieses Arbeitsschrittes wurden in einem Annahmenpanorama zusammengefasst.
In einem zweiten Schritt stand die Auseinandersetzung mit möglichen Chancen und denkbaren Überraschungen auf der Tagesordnung.

  • In mehreren Arbeitsschritten wurden mit Hilfe verschiedener Methoden Ideen gesammelt, Szenarien systematisch durchdacht und Chancen ausgelotet.

  • Auch das vermeintlich "Undenkbare" im Sinne von Überraschungen hatte seinen Stellenwert. Es soll die GKB dafür sensibilisieren, nicht nur mit Überraschungen zu rechnen, sondern auch darauf gut vorbereitet zu sein.

  • Die Ergebnisse wurden jeweils zu einem Chancenpanorama und einem Überraschungspanorama verarbeitet.
Mit dieser Vorarbeit hat sich das Zukunftsteam mögliche Visionskandidaten identifiziert und sie mit Hilfe einer morphologischen Matrix systematisiert. Nach einem intensiven Dialog konnte mit Hilfe eines Paarvergleichs mit drei Kriterien ein Favorit herausgearbeitet werden.

Im jährlichen Strategieworkshop der Bank, an welchem jeweils die Geschäftsleitung, die Mitglieder der Direktion und eine Gruppe von potentiellen Nachwuchsleuten teilnehmen, wurden die Ergebnisse präsentiert und in verschiedenen Workshops zur Diskussion gestellt. Diese zusätzlichen Erkenntnisse fließen in die Schlussdokumentation ein, welche als Grundlage für die den jährlichen Strategie (überprüfungs)prozess abschließende Strategietagung der Geschäftsleitung und damit als Grundlage für die Definition konkreter Umsetzungsmaßnahmen dienen soll.

ERGEBNISSE

 

Über eine methodische Auseinandersetzung mit der Zukunft wurden die relevanten Zukünfte der GKB identifiziert, systematisiert und in den Strategieprozess eingebracht. 


KLIENTENURTEIL


Stefan Sigron, Leiter Unternehmensentwicklung: "Wie jedes andere Unternehmen, hat sich auch die Graubündner Kantonalbank schon bisher regelmäßig mit dem Thema Zukunft befasst. Neu war diesmal das systemtische, auf einer ausgewählten Methodik basierende Vorgehen. Das Zukunftsteam bestand aus zwölf Leuten aus allen vier Geschäftseinheiten der Bank und war damit breit abgestützt. Es war für alle Beteiligten spannend zu sehen, wie aus einem anfänglichen Überblick über die wesentlichsten Zukunftsfaktoren nach und nach eine Vision "GKB 2015" entwickelt werden konnte, die zudem aufgrund des methodischen Vorgehens in ihren Schlussfolgerungen jederzeit bezüglich der zugrundeliegenden Annahmen, Chancen und Überraschungen nachvollziehbar ist. Die violette Brille, das heißt die eigentliche strategische Umsetzung, wurde bewusst ausgeklammert. Sie bildet Bestandteil des nach Projektabschluss folgenden Strategieworkshops der Geschäftsleitung, mit den Ergebnissen aus dem Projekt "GKB 2015“ als zentrale Grundlage für die Definition von strategischen Maßnahmen."