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ADG ZukunftsRadar 2.0
Chancen, Geschäfts-
felder und Visions-
kandidaten für das bankindividuelle Zukunftsmanagement. Eine Studie über Entwicklungen des Bankenmarktes mit einer antizipierten Wirksamkeit bis zum Jahr 2018.

Bernd Hinrichs

 

The Future Game
Sie möchten auf spielerische Weise die Trends, Szenarien, Überraschungen und Chancen der Zukunft erforschen und Zukunftschancen für Ihr Unternehmen erarbeiten? The FutureGame ist dafür die passende Lösung.

 

Ein Produkt sucht neue Wege
Für AstraZenaca, einem Hersteller von innovativen und effektiven Medikamenten,  erarbeitete Dr. Zarmina Penner die Zukunftschancen für eines seiner erfolgreichsten Produkte.

 

 

TRIER: DIE ZUKUNFTSSTRATEGIE EINER STADT


KLIENT UND AUFGABENSTELLUNG

Die Stadt Trier stellt mit ihren rund 100.000 Einwohnern das Oberzentrum mit zentraler öffentlicher Infrastruktur- und Dienstleistungsangeboten für einen Einzugsbereich von über 500.000 Menschen dar. Der Stadtvorstand beauftragte die FMG mit der gemeinsamen Erarbeitung eines gesamtstrategischen Entwicklungskonzepts, auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.


ZIELE

  • Primäres Ziel war die Schaffung einer strategischen Entwicklungsperspektive unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Veränderungen und der Besonderheiten der Stadt und ihrer Region.
  • Hierbei waren insbesondere die verschiedenen Bedürfnisse unterschiedlicher Interessengruppen zu einer gemeinsamen Vision der Stadt im Jahr 2020 zu formen.
  • Diese Vision sollte dann als Basis dienen, an der sich die konkreten strategischen Maßnahmen ausrichten.


PROJEKTINHALTE UND ABLAUF

  1. Im Projekt wirkten Politik, Verwaltung, Unternehmen, Bürger und Fachexperten mit. Von besonderer Bedeutung war die Einbeziehung der Dezernenten der unterschiedlichen Fachbereiche. Insgesamt waren etwa 120 Institutionen und andere öffentliche Einrichtungen beteiligt, wodurch die ganzheitliche Ausrichtung gewährleistet werden konnte.

  2. Im Umfeld der Stadt bestand außerdem eine Vielzahl weiterer Entwicklungspläne und -Konzepte in Bereichen von Energie bis Raumordnung, die entsprechend zu berücksichtigen waren.

  3. Durch die Adaption des Eltviller Modells auf die besonderen Bedürfnisse kommunaler Akteure, konnte eine Gesamtstrategie für die Stadt geschaffen werden. Diese basiert auf den Zukunftsannahmen der Entscheidungsträger vor Ort und nutzt die Stärken der Region, um die Chancen zukünftiger Entwicklungen zu nutzen und Herausforderungen zu begegnen.

ERGEBNISSE

  • Die langfristige Vision "Zukunft Trier 2020" wurde in 16 Visionsbausteinen definiert, die das gesamte Spektrum kommunaler Aktivität abdecken.
  • Zu jedem dieser Bausteine wurden Etappenziele für die kommenden Jahre definiert. Diesen wurden wiederum konkrete Leitprojekte zugeordnet, die auf die Erreichung der Ziele und damit auch der Visionsbausteine hinwirken. Die erarbeitete Strategie umfasst in ihrer Ganzheitlichkeit Bereiche von der Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes über den sozialen und kulturellen Bereich bis hin zu Umwelt.
  • Allen Projekten wurden konkret verantwortliche Projektmanager in den Institutionen zugeteilt, die die Umsetzung vorantreiben.
  • Durch die Umsetzung der kurzfristigeren Projekte konnten bereits deutliche Erfolge in der Stadtentwicklung erreicht werden. Viele der längerfristigen Projekte laufen noch.
  • Die Kernelemente des Konzepts "Zukunft Trier 2020" wurden inzwischen auch im Flächennutzungsplan sowie in die mittelfristige Investitionsplanung der Stadt umgesetzt.


KLIENTENURTEIL


"Das Konzept … hat sich aufgrund seiner konzeptionellen Zielaussage und seinen eindeutigen Zielfestlegungen als hervorragende Handlungsgrundlage erwiesen, auf deren Basis inzwischen zahlreiche konkrete Maßnahmen verwirklicht werden konnten, darunter viele große und profilgebende Vorhaben," Dr. Johannes Weinand vom Amt für Stadtentwicklung und Statistik war wesentlich an der Erarbeitung der Zukunftsstrategie beteiligt.