November 2016, Eso-Studie

Die Bildung der Zukunft - von Dr. Philipp Reisinger

Persönlichkeit versus Digitalisierung

Für die kommenden drei Jahrzehnte ist mit exponentiellen Wachstumsschüben und Disruptionen in sämtlichen Bereichen der Lebens- und Arbeitswelt zu rechnen. Verschiedene Prognosen gehen davon aus, dass dieser disruptive Wandel die Bildungswelt in den nächsten Jahren ein für alle Mal erreichen und im Folgenden nicht mehr aufzuhalten sein wird.

Für den zukünftigen Erfolg der Lernenden ist ein einseitiges Unterstreichen und Fördern der sogenannten "Hard Skills" – also berufstypischer, fachlicher Qualifikationen – unzureichend. Lernende müssen sich verstärkt auch jene Skills aneignen, die sie dazu befähigen

  • Probleme zu lösen,
  • Innovationen zu denken,
  • sich rasch an die sich verändernden Umweltbedingungen anzupassen,
  • im Team zusammenzuarbeiten und
  • ein Leben lang die Begeisterung am Lernen wachzuhalten.

Die sich abzeichnende softwaregetriebene neue Bildungswelt wird trotz einer bislang nicht gekannten Technologielastigkeit mehr denn je die Persönlichkeit des einzelnen Lernenden ins Zentrum der Bildung stellen. Das humboldtsche Bildungsideal, welches besonders die Persönlichkeitsentwicklung des Lernenden ins Zentrum stellte und das Bildungswesen bis  zum heutigen Tag prägt, könnte im digitalen Zeitalter eine neue – wenn auch veränderte – Renaissance erfahren.

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