3D-TECHNOLOGIEN WERDEN DEN MARKT FÜR DIGITAL SIGNAGE WEITER VORANTREIBEN
Fortschritte im Bereich der 3D-Display-Technologien werden für weiteres Wachstum im Digital Signage-Markt sorgen. Kunden werden durch den Einsatz der Technologie in Film und Computerspielen und die kontinuierliche Verbesserung von Betrachtungswinkel, Auflösung und Bildqualität zunehmend für 3D sensibilisiert. Bereits heute sind auto-stereoskopische 3D-Systeme eine praktikable Option für Digital Signage-Anwendungen. Diese erzeugen ein räumliches dreidimensionales Bild, ohne dass der Betrachter Hilfsmittel wie beispielsweise eine Brille benötigt. Samsung hat bei der Promotion seines neuen Smartphones "Tocco" in Großbritannien, die sogenannte 3D-Air-Touch-Technologie eingesetzt, bei der eine Kamera die "Berührungen" der Kunden registriert und eine Interaktion ermöglicht, zum Beispiel die Einladung, an einem Gewinnspiel teilzunehmen. (Yackey, 2009)
HOCHHÄUSER WERDEN ZU MEDIENFASSADEN
Großformatige digitale Bildelemente werden zunehmend in Hochhausfassaden integriert. Neben Werbung und Informationen bieten die "Urban Screens" als neues Massenmedium auch interaktive Angebote. Mega-Emoticons, überdimensionale Grußbotschaften und Computerspiele können per Handy gesteuert werden. (Oberwittler, 2008)
DER GLOBALE MARKT FÜR DIGITAL SIGNAGE WIRD 2009 UND 2010 UM DURCHSCHNITTLICH 32 PROZENT PRO JAHR WACHSEN
Dies ist das Ergebnis der Studie "Digital Signage. Die globale Studie" des Marketing-at-Retail Verbandes POPAI. Allerdings gehen die Experten davon aus, dass der erreichbare Anteil des noch jungen Marktes am Gesamtwerbemarkt 2010 maximal fünf Prozent betragen wird. Die am stärksten in Europa wachsenden Märkte sind Ost- und Südeuropa. (finanznachrichten.de, 2008)
DER ANTEIL DIGITALER WERBUNG AM AUSSENWERBEMARKT WIRD SICH IN DEUTSCHLAND BIS 2012 MEHR ALS VERDREIFACHEN
DER WELTWEITE UMSATZ MIT PUBLIC DISPLAYS WIRD BIS 2016 UM DURCHSCHNITTLICH 20 PROZENT PRO JAHR WACHSEN
Neben OLED-TV-Geräten und E-Book-Readern gehören Public Displays zu den am stärksten wachsenden Segmenten im Markt für Flachbildschirme, allerdings von einem niedrigen Niveau aus. Der weltweite Umsatz mit Public Displays steigt von 784 Millionen US-Dollar in 2009 auf 2,4 Milliarden US-Dollar in 2016. Insgesamt wächst der Markt für Flachbildschirme von 82,6 Milliarden US-Dollar in 2009 auf 111,5 Milliarden US-Dollar in 2016. (DisplaySearch, 2009)
DAS SCHAUFENSTER DER ZUKUNFT IST DIGITAL UND INTERAKTIV
Durch interaktive Schaufenster und digitale Werbeflächen profitieren Geschäfte und Kunden gleichermaßen. Schaufenster mit Digital Signage-Systemen und Multitouch-Oberflächen ermöglichen ein Einkaufen auch noch nach Ladenschluss. Der Schaufensterbummel wird zum aktiven Einkaufserlebnis. Produkte können angesehen, reserviert, bestellt oder gekauft werden.
DER WERBEUMSATZ MIT DIGITALER AUSSENWERBUNG WIRD SICH IN EUROPA ZWISCHEN 2008 UND 2012 VERDREIFACHEN
Nach der Studie "Digital Signage in Europe - The opportunities for digital out-of-home advertising" von Goldmedia und Screen Digest wird der Nettowerbeumsatz mit digitaler Außenwerbung in Europa von 220 Millionen Euro in 2008 auf 630 Millionen Euro in 2012 steigen. Dies entspricht einem durchschnittlichen Wachstum für Westeuropa von 29 Prozent pro Jahr. (Goldmedia, 2009)
DER ANTEIL DER DIGITALEN AUSSENWERBUNG AM GESAMTEN EUROPÄISCHEN OUT-OF-HOME-WERBEMARKT WIRD BIS 2012 AUF ZEHN PROZENT STEIGEN
2008 lag der Anteil noch bei vier Prozent. Vorreiter bei der Entwicklung von Digital Signage-Projekten ist Großbritannien: Entsprechende Screens und Displays sind beispielsweise in der Londoner U-Bahn, am Flughafen Heathrow oder im neuen Einkaufszentrum Westfield installiert. In Berlin ist es geplant, bis Mitte 2009 alle Plakatwände im Bahnhof Friedrichstraße durch digitale Werbeträger zu ersetzen. (Goldmedia, 2009)
DURCH DEN EINSATZ VON DIGITAL SIGNAGE ENTSTEHT EIN NEUER MARKT FÜR REDAKTIONELLE, GRAFISCHE UND TECHNISCHE DIENSTLEISTUNGEN
Der Markt für Digital Signage umfasst mehr als nur den Verkauf von Hardware. Die notwendige Software und Netzwerktechnik eröffnet Dienstleistern im Bereich Planung, Installation und Wartung neue Geschäftsfelder. Auch die Content-Erstellung, etwa ein professioneller Werbeauftritt oder die Produktion der Werbespots, benötigt spezielles Know-how. (Leonhardt, 2007)
DER EINSATZ VON DIGITAL SIGNAGE IM EINZELHANDEL WIRD SICH WELTWEIT BIS 2013 VERDREIFACHEN