Das Ergebnis-Modell
Wenn Sie die Arbeitsschritte im Prozess-Modell durchlaufen, erzielen Sie dabei Erkenntnisse und Ergebnisse, für die das Ergebnis-Modell eine Art "mentalen Setzkasten" bietet. Die Abbildung zeigt das Prozess-Modell und das Ergebnis-Modell in einer so genannten kognitiven Landkarte vereint. Alle Denkobjekte (Zukunftsfaktoren, Annahmen, Überraschungen, Chancen etc.) sind durch die Farbgebung eindeutig einer Zukunftsbrille und einem Arbeitsschritt zugeordnet.
Die Denkobjekte (Zukunftsfaktoren, Annahmen, Chancen etc.) im Ergebnis-Modell sind miteinander zu einem semantischen Netz verbunden. Das heißt, dass jedes Denkobjekt nicht nur als Begriff, sondern auch in seinen Verbindungen und Verhältnissen zu den anderen Denkobjekten eindeutig beschrieben ist.
Die nächste Abbildung zeigt eine vereinfachte Darstellung dieses semantischen Netzes. Tatsächlich existieren über 150 definierte Verbindungen zwischen den Denkobjekten.
Das Eltviller Modell ist einfach genug, um in der Praxis einen vollständigen Denkrahmen zu bieten. Andererseits ist es jedoch auch komplex genug, um die Prozesse und Ergebnisse des Zukunftsmanagements vollständig abzubilden und dabei neutral gegenüber einzelnen Methoden, Techniken und Werkzeugen zu bleiben.