Zukunftsverwirrungen
Selbst unter Fachleuten herrscht eine geradezu babylonische Sprachverwirrung über die wesentlichen Konzepte und Begriffe der Zukunft. Kaum jemand unterscheidet sauber gedachte, mögliche, plausible, wahrscheinliche, überraschende, gestaltbare, erstrebte und geplante Zukünfte. Jeder definiert Trend, Szenario, Prognose, Annahme, Chance, Vision, Diskontinuität unterschiedlich.
Es fehlt uns eine schlüssige Sprache für die Phänomene der Zukunft. Darin liegen gravierende Probleme und Nachteile begründet:
- Es gibt viele Missverständnisse in der Kommunikation und in Analysen. Oft bleiben die Missverständnisse sogar unentdeckt. Eine auf Missverständnissen beruhende Zukunftsstrategie ist gefährlich.
- In Diskussionen gibt es Streit und Ärger, weil die Diskutanten meist nicht merken, dass sie mit unterschiedlichen Definitionen denken und sprechen.
- Die Aussagen der Zukunftsforscher und Trendforscher werden undifferenziert alle als Prognosen verstanden, obwohl es zum größten Teil eher Aussagen über mögliche, potenziell überraschende oder gestaltbare Zukünfte sind, ohne jeglichen prognostischen Anspruch. Viele wenden sich enttäuscht ab und verzichten damit auf eine wertvolle Quelle des Zukunftswissens.
- Die Methoden der Zukunftsforschung und des Zukunftsmanagements werden undifferenziert und damit falsch eingesetzt, wenn man nicht glasklar unterscheidet, für welche Art von Zukunft sie geeignet sind und für welche nicht. Szenario-Methoden und Delphi-Analysen sind nicht überall sinnvoll.
So bleibt vielen das Fundament und damit auch der Nutzen der Zukunftsforschung und des Zukunftsmanagements verborgen. Es fehlt ein Modell, mit dem wir genau ausdrücken können, was wir meinen, wenn es um die Zukunft geht. Es fehlt die Landkarte für die Schlüssel-Begriffe der Zukunft.
Das Eltviller Modell ist das einzige Modell, das die Zukunftsverwirrungen konsequent auflöst, Klarheit schafft und ein produktives Arbeiten mit soliden Erkenntnissen und Ergebnissen ermöglicht.