Zukunftsmärkte aktuell

Erfahren Sie Neues aus der Welt der Zukunftsmärkte! Wir öffnen für Sie unser FutureNet und stellen Ihnen in den FutureMarket-News regelmäßig aktuelle Signale und Projektionen sowie interessante Zukunftsstudien vor. Spannende Videos zeigen Ihnen, was heute bereits möglich und morgen nicht mehr wegzudenken ist.

The Leap: Gestensteuerung im interaktiven 3D-Raum

In Zukunft werden wir anders mit PCs und mobilen Endgeräten interagieren. Wie das aussehen wird, zeigt "The Leap", ein kleines Zusatzgerät, das per USB beispielsweise an den PC angeschlossen wird und einen interaktiven 3D-Raum erzeugt, der es möglich macht, durch Gesten zu navigieren. Das funktioniert mit erstaunlicher Präzision. Die Genauigkeit liegt bei 1/100 Millimeter. Sehen Sie das beeindruckende Video!

 

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website von Leap Motion

Das Porträt der Zukunft? Lebensechtes Miniatur-Modell aus dem 3D-Drucker

The Precise Group hat mit TIM (ein Akronym für "This Is Me") ein innovatives Geschäftsmodell gestartet. In mehreren Filialen in Dubai können sich Kunden scannen lassen, beispielsweise in ihrem Lieblingsoutfit oder im Hochzeitskleid, und erhalten nach einer Wartezeit von einigen Tagen ein lebensechtes Miniaturmodell von sich. Hergestellt wird das Modell mittels eines 3D-Druckers im Schichtbauverfahren.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von TIM

The Club of Rome: Die Welt im Jahr 2052

Der Club of Rome hat seine neue Studie "2052: A global forecast for the next 40 years" vorgestellt. Der Folgereport zu "Die Grenzen des Wachstums" aus dem Jahr 1972 prognostiziert ein gebremstes Wachstum und warnt vor schweren Umweltproblemen. So werde es nicht gelingen, das 2-Grad-Ziel zu erreichen. Bis 2080 droht sogar eine Erderwärmung von 2,8°C. Während die UN von einem Anstieg der Weltbevölkerung auf über zehn Milliarden bis zum Ende des Jahrhunderts ausgehen, erwartet der Club of Rome einen Höchstand von 8,1 Milliarden Menschen kurz nach 2040. Danach werde die Weltbevölkerung wieder sinken. Als Grund nennen die Wissenschaftler vor allem die sinkenden Fertilitätsraten in urbanen Gebieten.

 

Weitere Informationen zu dem Report erhalten Sie hier

Die Apotheke zu Hause: Medikamente aus dem 3D-Drucker

Forscher der University of Glasgow haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich handelsübliche Medikamente aus frei erhältlichen Chemikalien mittels eines 3D-Druckers herstellen lassen. Die Technologie steht noch am Anfang, doch die Wissenschaftler denken bereits an Online-Shops, über die Kunden in Zukunft digitale "Baupläne" beziehen, um sich ihre Medikamente zu Hause auszudrucken.

 

University of Glasgow (2012): DIY drugstores in development at the University of Glasgow

Der vermessene Mensch: Zukunftsmarkt Biometrie

Experten gehen davon aus, dass die Biometriebranche bis 2014 um 22 Prozent pro Jahr auf ein Gesamtvolumen von mehr als neun Milliarden US-Dollar wachsen wird. Im Fokus der Studie "Der vermessene Mensch" von DB Research stehen biometrische Identitätsverfahren und deren Einsatzpotenziale in unserem Alltag, beispielsweise im Online-Banking.

 

Die Studie kann hier heruntergeladen werden

Augmented Reality-Datenbrille von Google

Google hat den Prototypen einer Datenbrille entwickelt, deren Gläser die Realität um Karten, Informationen, Fotos etc. erweitern. Außerdem können Nachrichten empfangen und gelesen sowie Videotelefonate geführt werden. Interagiert wird mit der Brille per Sprachsteuerung. In Zukunft könnten solche "Head-mounted Displays" Smartphones ersetzen. Nach Gerüchten sollen die ersten Google-Brillen Ende 2012 auf den Markt kommen.

 

Sehen Sie nachfolgend das Video.

Studie: M-Learning wird das Bildungswesen weltweit verändern

Nach einer Studie von McKinsey & Company und GSMA gewinnen M-Learning-Lösungen zunehmend an Bedeutung. Der Wert des mobilen Bildungsmarktes wird 2020 ein Volumen von 70 Milliarden US-Dollar erreichen. 32 Milliarden davon werden auf mobile Bildungsgeräte (Smartphones und Tablets) entfallen. Der Markt für Produkte und Dienstleistungen wie E-Books, Software und Apps, Collaboration Tools, Lernmanagementsysteme etc. wird von rund drei Milliarden US-Dollar im Jahr 2011 auf 32 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 wachsen. M-Learning könnte den Lernprozess von mehr als einer Milliarde Schüler und Studenten weltweit nachhaltig verändern.

 

Die Studie "Transforming learning through mEducation" kann hier heruntergeladen werden

Haptische Technologien: Lenkrad mit Vibrationsalarm

Der Mobilfunkbetreiber AT&T hat den Prototypen eines Lenkrades entwickelt, das dem Fahrer mittels Vibrationen Signale gibt, wohin er steuern soll. Ziel ist es, die Sicherheit beim navigierten Fahren zu erhöhen. Das haptische Feedback führt zu weniger Fehlern beim Fahrverhalten als Audio- oder Bildschirmanweisungen. Die Technologie könnte in Zukunft beispielsweise auch dazu genutzt werden, den Fahrer zu warnen, wenn sich ein Fahrzeug aus dem toten Winkel nähert.

 

Talbot, David (2012): Das Navi fest im Griff

Pay-per-Minute-Café

Eine originelle Geschäftsidee hatten die Betreiber des Babochki Anticafés in Moskau: Der Gast zahlt nicht für die Getränke und Snacks, die er konsumiert, sondern für die Zeit, die er sich in dem Café aufhält. Ein Rubel und 50 Kopeken kostet die Minute. Für einen halbstündigen Aufenthalt werden umgerechnet etwa 1,20 Euro fällig. Das Café bietet nicht nur viel Platz zum Relaxen, sondern auch einen Internetzugang, Spielekonsolen und eine Kinoleinwand.

 

Hier geht es zur Website des Cafés

Studie: Acht Trends mit einem Umsatzpotenzial von mehr als 1.000.000.000.000 US-Dollar

Bis 2020 wird das globale Bruttoinlandsprodukt um 40 Prozent auf 90 Billionen US-Dollar steigen. Während das BIP in den Industriestaaten um durchschnittlich 2,4 Prozent pro Jahr wächst, wird in den Schwellen- und Entwicklungsländern ein Wachstum von 5,6 Prozent erwartet. Die Unternehmensberatung Bain & Company hat in ihrer aktuellen Studie "The Great Eight – Trillion-Dollar Growth Trends to 2020" acht makroökonomische Trends mit einem Umsatzpotenzial von mindestens einer Billion US-Dollar identifiziert:

 

  1. Wachsende Mittelschicht
  2. Ausbau der Infrastruktur
  3. Steigende Militärausgaben
  4. Effizienter Rohstoffeinsatz
  5. Bessere Bildung
  6. Höhere Gesundheitsausgaben
  7. Optimierte Produkte und Dienste
  8. Bahnbrechende Innovationen

 

Die komplette Studie können Sie hier herunterladen

Die Zukunft des iPad

In wenigen Tagen wird das iPad 3 vorgestellt. Die 3D-Designer von Aatma Studio haben ein Video produziert, dass zeigt, wie die über-übernächste Generation des Tablets aussehen könnte. Zu den Features gehören die modulare Erweiterbarkeit des Displays, 3D-Effekte und Near Field Communication.

Die Zukunft der Städte könnte auf dem Meer liegen

Dieser Ansicht sind zumindest PayPal-Gründer Peter Thiel und Google-Ingenieur Patri Friedman vom Seasteading-Institut (Seasteading = "Seenahme"). Ein erstes Seasteading-Projekt ist für 2013 geplant: Ein modifiziertes Kreuzfahrtschiff soll vor der Küste Kaliforniens zahlreichen Start-ups Platz bieten. Liegt das Schiff außerhalb des Hoheitsgebietes der USA, könnten hier sogar Menschen arbeiten, die keine Arbeitserlaubnis haben. Die mittelfristige Vision: schwimmende Büro-Städte. Die langfristige Vision: schwimmende Insel-Staaten, die mit neuen politischen Systemen und Gesellschaftsformen experimentieren.

 

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website des Seasteading-Instituts

Zukunftsmarkt "Smart Metering"

In Europa wird der Markt für Smart Meter von 318,4 Millionen US-Dollar im Jahr 2010 auf 1,93 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 wachsen. Dies entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 29,3 Prozent. Im Jahr 2010 waren rund 44 Millionen Smart Meter in Europa installiert, 2017 werden es bereits 200 Millionen Geräte sein.

 

Frost & Sullivan (2012): Europe to Experience Five-Fold Growth in Installed Base of Smart Meters by 2017

Die Gewichte der Wirtschaftsregionen werden sich in den nächsten Jahrzehnten deutlich verschieben

Gemessen am BIP werden die USA im Jahr 2017 und China im Jahr 2029 die EU überholen. Nur ein Jahr später lässt China dann die USA hinter sich und steigt zur größten Volkswirtschaft der Welt auf. Im Jahr 2050 wird das BIP Chinas fast doppelt so groß sein wie das der EU und um mehr als 50 Prozent größer als das der USA.

 

DekaBank (2012): Die Welt im Jahr 2050: Asien wird zur wirtschaftlichen Vormacht, Frankfurt am Main

E-Commerce-Studie: Einkaufen 4.0

E-Commerce gilt als die umwälzendste Veränderung des Konsumverhaltens seit der Industrialisierung. Die aktuelle Studie "Einkaufen 4.0" der Deutschen Post DHL untersucht den Einfluss von E-Commerce auf die Lebensqualität des Einzelnen und das individuelle Einkaufsverhalten. Das zentrale Ergebnis der Studie: E-Commerce ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Der traditionelle Handel wird vom "All-Around-Handel" abgelöst werden.

 

Die Studie kann auf der Website der Deutschen Post DHL kostenlos heruntergeladen werden

Das Spielbrett wird digital

Der französische Hersteller ePawn hat mit "ePawn Arena" ein digitales Spielbrett vorgestellt, das physische Spielfiguren mit einem virtuellen Spielplan verbindet. Via Smartphone oder Tablet können verschiedene Spielpläne auf das 26-Zoll-Display übertragen werden. Die Spielfiguren interagieren dann mit dem Board. Bei "ePawn Arena" handelt es sich um ein offenes System, d.h. Spieleentwickler können ihre eigenen Kreationen schaffen. Das Display soll noch dieses Jahr für rund 400 US-Dollar auf den Markt kommen.

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Herstellers

A Day Made of Glass 2: Die Zukunft der Display-Technologien

Der Glashersteller Corning hat eine Fortsetzung seines überaus erfolgreichen Videos "A Day Made of Glass" aus dem Jahr 2011 veröffentlicht. Gezeigt werden zukünftige Einsatzbereiche von Glas mit unterschiedlichen Eigenschaften. Das Spektrum reicht von transparenten User-Interfaces wie Tablet-PCs und Displays, die sogar 3D-Projektionen ermöglichen, über elektrochrome Fenster und Photovoltaik-Glas bis hin zu großformatigen interaktiven Glasflächen wie Tische oder Tafeln, die beispielsweise in den Bereichen Medizin und Bildung Anwendung finden.

Werfen Sie für knapp sechs Minuten einen Blick in die Zukunft.

Zukunftsmarkt "Nachhaltige Meereswirtschaft"

Die Ökosysteme der Weltmeere bilden für einen großen Teil der Menschheit die Lebensgrundlage. Seit Jahrzehnten werden sie übernutzt und verschmutzt. Ein neuer Bericht des UN-Umweltprogramms (UNEP) sieht in einer nachhaltigen Meereswirtschaft und in grünen Investitionen (regenerative Energien, nachhaltige Fischerei, Öko-Tourismus) ein erhebliches Potenzial für das Wirtschaftswachstum eines Landes. Nur so könnten natürliche Ressourcen langfristig gesichert, nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen und das Wohlergehen einer weiter wachsenden Weltbevölkerung gewährleistet werden.

 

UNEP et al. (2012): Green Economy in a Blue World

Kohlendioxidneutrale Kraftstoffproduktion aus Windenergie

In Zukunft könnten Erdgasautos völlig klimaneutral tanken. Die SolarFuel GmbH errichtet im Auftrag der AUDI AG eine industrielle Pilotanlage zur Umwandlung von Windenergie in erneuerbares Erdgas. Dies geschieht in zwei Schritten: Eine mit Windstrom betriebene Elektrolyse-Anlage spaltet Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff. In einer Methanisierungsanlage reagiert der Wasserstoff dann mit Kohlendioxid zu künstlichem Methan. Audi möchte mit dem E-Gas die klimafreundliche Langstreckenmobilität fördern. 2013 soll die Anlage in Werlte (Emsland) in Betrieb gehen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Sequenzierung des menschlichen Genoms für 1.000 US-Dollar

Die US-Biotech-Firma Ion Torrent™ hat einen Chip entwickelt, mit dem sich das gesamte menschliche Genom innerhalb eines Tages sequenzieren lässt – für 1.000 US-Dollar. Der DNA-Chip markiert einen Technologiesprung. In einigen Jahren könnten Sequenzierautomaten in jeder Arztpraxis stehen und Gensequenzierungen zu den Routinetests gehören.

 

Westly, Erica (2012): Das 1000-Dollar-Genom

Elektrofahrzeuge erreichen im Jahr 2030 einen Marktanteil von bis zu 14 Prozent

Rund sechs Millionen Elektrofahrzeuge könnten im Jahr 2030 auf deutschen Straßen unterwegs sein. Der Anteil bei den Neuzulassungen wird dann bei 30 Prozent liegen. Den Großteil machen dabei die Plug-In-Hybride aus. Da durch die Elektromobilität eine zusätzliche Stromnachfrage entsteht, ist es notwendig die Kapazitäten erneuerbarer Energien auszubauen. Nur so können Elektrofahrzeuge wirklich sauber fahren und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

 

Öko-Institut e.V. (2012): Elektromobilität: Klimaschutz nur mit zusätzlichen erneuerbaren Energien

LichtBlick und EnVersum: Mini-Blockheizkraftwerke

Stellen Sie sich vor, ...

Ihnen würde die Chance geboten, Energie nicht nur zu verbrauchen, sondern diese auch selbst zu erzeugen – sauber und nachhaltig. Für Sie ist Kohle ein Klimakiller? Und Atomkraftwerke stellen für Sie – vor allem seit der Katastrophe in Japan – ein zu hohes Sicherheitsrisiko dar? Dann wäre vielleicht ein Mini-Blockheizkraftwerk etwas für Sie. Die kompakten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen lassen sich u.a. mit Biogas speisen. Ihre Vorteile: Sie heizen nicht nur, sondern werden selbst zum Stromproduzenten und damit unabhängiger von Strom- und Wärmeerzeugern. Sie reduzieren ihren Energieverbrauch und tragen durch eine Verringerung des CO2-Ausstoßes aktiv zum Klimaschutz bei.

 

Lesen Sie die ausführliche Darstellung des Zukunftsmarkt-Beispiels

Speichenstruktur aus Thermoplast ermöglicht Reifen ohne Luft

Der Reifenhersteller Bridgestone hat einen Konzeptreifen vorgestellt, der ohne Luftbefüllung auskommt. Bei der Airless Tire Technology kommt eine Speichenstruktur aus Thermoplast zum Einsatz, die das Gewicht des Fahrzeugs trägt und gleichzeitig ein geschmeidiges Abrollen über Unebenheiten ermöglicht. Die Lauffläche besteht weiterhin aus Gummi. Der Reifen ist vollständig recycelbar. Der Vorteil des neuen Konzeptes: Luftdruckkontrollen und geplatzte Reifen gehören der Vergangenheit an.

 

Spiegel Online (2011): Neuer Konzeptreifen: Die Luft ist raus

Wie sieht das Auto der Zukunft aus?

Nach der Global Automotive Executive Survey 2012, einer weltweiten KPMG-Umfrage unter 200 Autoherstellern, -zulieferern, Händlern, Finanzdienstleistungsunternehmen und Mobilitätsdienstleistern, zeigt sich die Automobilbranche zunehmend verunsichert, wie das Auto der Zukunft aussehen sollte. Die Kaufkriterien werden verwischen, während Mobilitätskonzepte und –dienstleistungen an Bedeutung gewinnen. Zwar sind sich die Experten einig, dass die Elektromobilität in Zukunft eine deutlich größere Rolle spielen wird, allerdings lässt sich aus den Aussagen kein eindeutiger Favorit bezüglich neuer Elektrifizierungstechnologien identifizieren.

 

Weitere Ergebnisse und die komplette Studie finden Sie auf der Website von KPMG

IBM-Projektionen für das Jahr 2016

Pünktlich zum Jahresende hat IBM seine jährlichen Prognosen veröffentlicht. "Five-in-Five" wirft einen Blick auf Technologien, die in den nächsten fünf Jahren unsere Gesellschaft und Arbeitswelt beeinflussen werden. Was also erwartet uns im Jahr 2016?

  1. Energy Harvesting-Technologien sind weit verbreitet.
  2. Biometrische Identifikationsverfahren haben Passwörter überflüssig gemacht.
  3. Intelligente Software filtert Informationen automatisch nach Relevanz und stößt proaktiv Prozesse an.
  4. Die globale digitale Kluft ist durch die Verbreitung mobiler Endgeräte kleiner geworden.
  5. Technische Geräte können Gedanken lesen.

 

Eine ausführliche Beschreibung der "Five-in-Five" finden Sie hier.

Zukunftsbilder der digitalen Welt

Der Münchner Kreis hat in seiner repräsentativen Studie mehr als 7.000 Personen in Deutschland, Schweden, USA, Brasilien, China und Südkorea nach ihren Einschätzungen des zukünftigen digitalen Lebens befragt. Die Studie konzentriert sich auf den Menschen als Nutzer von Technologie und zeigt Anhaltspunkte für langfristige Chancen sowie für die Einsatz- und Entwicklungsperspektiven zukünftiger Technologien in verschiedenen Regionen der Welt.

 

Die Studie kann auf der Website des Münchner Kreises kostenlos heruntergeladen werden

Autonomes, energiesparendes Fahren im Schwarm

Der australische Industriedesigner Charles Rattray hat mit "Autonomo" ein zukunftsweisendes Konzept urbaner Mobilität entwickelt: Computergesteuerte und miteinander vernetzte Fahrzeuge transportieren die Passagiere autonom und ohne Stau an den gewünschten Zielort. Der Clou: Die Fahrzeuge fahren im Schwarm, wodurch sehr viel Energie gespart werden kann. Strom sollen die schlanken Elektro-Flitzer aus Photovoltaik-Zellen am Fahrzeug und Induktionsschleifen auf der Oberfläche der Fahrbahn beziehen.

 

Ausführliche Informationen zum "Autonomo 2030 Concept" erhalten Sie hier

Was ist in Zukunft privat und was öffentlich?

Privatheit und Öffentlichkeit verändern sich durch Internetisierung und Digitalisierung. Sollen im Internet Informationen noch privat bleiben? Wenn ja: Wie können wir sie schützen? Oder brauchen wir ein neues Verständnis von Privatheit und Öffentlichkeit? Diesen Fragen gehen Experten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft in der vierten Initiative des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory in unterschiedlichen Szenarien nach.

 

Internet & Gesellschaft Co:llaboratory (2011): Gleichgewicht und Spannung zwischen digitaler Privatheit und Öffentlichkeit, Berlin

Stevia: "Natürliche Süße" ohne die Nachteile des Zuckers

Stevia ist 300-mal so süß wie Zucker, hat aber keine Kalorien und verursacht auch keine Karies. Bislang war die Verwendung von Stevia in Lebensmitteln in Europa verboten. Nun hat die EU-Kommission grünes Licht gegeben: Stevia-Süßstoffe können in Zukunft in Getränken, Marmeladen, Desserts und Süßigkeiten eingesetzt werden und treten damit in Konkurrenz zu Zucker und synthetischen Süßstoffen.

 

Sueddeutsche.de (2011): Superzucker, der nicht dick macht

Mobile Commerce: Coupon-Apps polarisieren noch

Nach der Studie "Mobile Couponing 2011" werden Coupon-Apps von den Befragten in Deutschland sehr unterschiedlich beurteilt. Während 30 Prozent eine Coupon-App verwenden würden, lehnen 40 Prozent die Nutzung ab. Bei den aktuellen Nutzern stellen die 20- bis 29-Jährigen die größte Altersgruppe; bei den potenziellen Nutzern sind es die 30- bis 39-Jährigen.

 

Mehr zum Einsatz und Potenzial mobiler Coupons und Coupon-Apps erfahren Sie auf der Website von E-Commerce-Center Handel

Studie: Die Zukunft urbaner Mobilität

Wie sehen die urbanen Mobilitätskonzepte der Zukunft aus? Die Studie "The Future of Urban Mobility" von Arthur D. Little geht davon aus, dass der Investitionsbedarf in städtische Mobilität weltweit von heute rund 325 Milliarden Euro pro Jahr bis 2050 auf rund 830 Milliarden Euro steigen wird. Mit dem neuen, auf elf Kriterien basierenden "Urban Mobility Index" bewertet die Studie zudem die heutige Leistungsfähigkeit der Mobilität in den größten Städten der Welt.

 

Die Studie kann kostenlos auf der Website von Arthur D. Little heruntergeladen werden

Human Development Report 2011: Eine bessere Zukunft für alle?

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen hat den Human Development Report 2011 vorgelegt. Der Bericht trägt den Titel "Sustainability and Equity: A Better Future for All" und warnt davor, dass die bislang erzielten Fortschritte in den ärmeren Ländern zunichte gemacht werden könnten, wenn nicht wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel, die Umweltzerstörung und die Ungleichheit zwischen und innerhalb der Nationen ergriffen würden.

 

Der Bericht kann auf der Seite des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) heruntergeladen werden

Der Spiegel als User-Interface

"Spieglein, Spieglein...": Das Zukunftslabor der New York Times hat mit "Reveal" einen intelligenten Spiegel entwickelt, mit dem der Nutzer aktuelle News und private Informationen abrufen kann – ganz bequem beim Zähneputzen. Der Spiegel besteht aus einem LCD-Display mit reflektierender Oberfläche und ermöglicht eine Interaktion sowohl per Gesten- (Kinect) oder per Spracherkennung. Zusätzlich ist eine Webcam für Videoanrufe integriert.

 

NYTLabs (2011): Reveal

Archiv

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