Zukunftsmärkte aktuell

Erfahren Sie Neues aus der Welt der Zukunftsmärkte! Wir öffnen für Sie unser FutureNet und stellen Ihnen in den FutureMarket-News regelmäßig aktuelle Signale und Projektionen sowie interessante Zukunftsstudien vor. Spannende Videos zeigen Ihnen, was heute bereits möglich und morgen nicht mehr wegzudenken ist.

Boosted Boards: Die leichtesten Elektrofahrzeuge der Welt

Ein Skateboard mit 2,6 PS? Elektromobilität eröffnet völlig neue Mobilitätskonzepte auch jenseits des klassischen PKW. Die "Fahrzeuge" des kalifornischen Start-up "Boosted Boards" erreichen eine Geschwindigkeit von 35 km/h und sind klein und leicht genug, um sie sich unter den Arm zu klemmen und überall mit hinzunehmen. Mit Energie versorgt wird der "Board"-Motor von einem Lithium-Ionen-Akku. Die Ladezeit beträgt zwei Stunden.

 

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Zukunftsstudie: Bedürfnisse von übermorgen

Die Studie "Innovationsfelder der digitalen Welt. Bedürfnisse von übermorgen" des Münchner Kreis beleuchtet die Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologie sowie digitalen Medien in Bezug auf künftige Bedürfniswelten. Zu den Untersuchungsgebieten gehören u.a. "Arbeit", "Mobilität" und "E-Government". Die Studie konzentriert sich auf sechs Länder: Brasilien, China, Deutschland, Indien, Südkorea und die USA.

 

Die Studie können Sie kostenlos auf der Website des Münchner Kreis herunterladen

Papier als Touchscreen: Fujitsu verbindet reale Dokumente mit der digitalen Welt

Fujitsu hat mit dem FingerLink Interaction System eine neue Technologie entwickelt, die es ermöglicht,  Inhalte realer Dokumente per Touch-Gesten zu digitalisieren oder um digitale Inhalte zu erweitern. Das System besteht aus einer Webcam, einem Projektor und einer speziellen Bilderkennungssoftware. Ab 2014 soll eine marktfähige Lösung existieren.

Studie: Zukunft kommt von Können

Handwerksunternehmen sind Initiatoren und Impulsgeber neuer Technologien. Die Prognos-Studie untersucht vor diesem Hintergrund acht Zukunftsfelder: Nachhaltigkeit, Zukunft der Energien, Infrastruktur und Mobilität, Innovative Branchen, Gesundheit und Medizin, Gesellschaftliches Engagement, Ausbildung und Qualifizierung sowie Moderne Geschäftsprozesse.

 

Die Studie kann als kostenloser Download über die Website des Prognos-Instituts bezogen werden.

Wie sieht die Arbeitswelt im Jahr 2030 aus?

Dieser Frage ist die Studie "Die Zukunft der Arbeitswelt" der Robert Bosch Stiftung nachgegangen. Neben dem demografischen Wandel wurden Trends und Entwicklungen wie etwa die Globalisierung, der gesellschaftliche Wertewandel, die Stellung der Frauen, der Umgang mit Vielfalt oder der Übergang zu einer Innovations- und Wissensgesellschaft einbezogen. Wenn die Zahl der Menschen im Kernerwerbsalter in Deutschland bis 2030 um zwölf Prozent zu sinken droht, welche Reformen müssen angegangen werden?

 

Die Studie, die auf der Website der Robert Bosch Stiftung kostenlos heruntergeladen werden kann, entwirft hierzu unterschiedliche Szenarien.

3D-Drucker im Stift-Format

Das amerikanische Start-up Wobble Works hat einen Stift vorgestellt, der es ermöglicht, 3D-Objekte von Hand zu zeichnen. Der Stift nutzt ein Plastik-Material, wie es auch in großen 3D-Druckern zum Einsatz kommt. Der Kunststoff wird auf ca. 270 Grad erhitzt und erstarrt sofort nach dem Austritt. Der Kreativität sind, wie das nachfolgende Video zeigt, kaum Grenzen gesetzt.

Laptops und Smartphones lassen sich in Zukunft durch Gesten steuern

Das norwegische Start-up Elliptic Labs hat ein Gestensteuerungssystem entwickelt, das Handbewegungen per Ultraschall erkennt. Während Microsoft sein neues Betriebssystem gerade für die Bedienung per Touchscreen fit gemacht hat, zeichnet sich hier bereits die nächste Generation der Mensch-Maschine-Interaktion ab. Die neue Software, die auch mit Windows 8 funktioniert und dieses Jahr auf den Markt kommen soll, hat einen entscheidenden Vorteil: keine Fingerabdrücke auf dem Bildschirm! Sehen Sie die Software in Aktion...

Neue Konsumentenmärkte: Wachstumschancen nutzen

80 Prozent der Mittelschicht werden im Jahr 2020 in Schwellen- und Entwicklungsländern leben. Das Verbraucherverhalten wird sich durch steigende Einkommen und höhere Lebensstandards grundlegend verändern. So erwarten Experten, dass die Konsumausgaben von heute 14 Billionen auf 22 Billionen US-Dollar im Jahr 2020 steigen werden. Wie Unternehmen optimal Wachstumschancen nutzen können, lesen Sie in der aktuellen Studie von Roland Berger Strategy Consultants.

 

Weitere Informationen und den Link zur Studie finden Sie hier

Das Steh-Auto: Schneller Transfer im Nahverkehr

Mit "microMax" wird Rinspeed auf dem Genfer Automobilsalon im März ein innovatives urbanes Verkehrskonzept vorstellen. Auf einer Länge von gerade einmal 3,6 Metern bietet das elektrisch betriebene Fahrzeug neben dem Fahrer drei Mitfahrern plus Kinder- oder Einkaufswagen Platz. Möglich wird dies durch bequeme und platzsparende Stehsitze, die mit Sicherheitsgurten ausgerüstet sind. Das Fahrzeug, das ein einfaches Ein- und Aussteigen erlaubt, soll für einen schnellen Transfer im Nahverkehr sorgen.

 

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Socken-Sortieren per iPhone-App

Das Schweizer Unternehmen Blacksocks hat mit RFID-Chips ausgerüstete Socken auf den Markt gebracht. Nach dem Kauf werden die Socken zunächst per iPhone-App gematcht. Anschließend können die Socken nach jeder Wäsche durch Scannen sortiert werden. Wird der richtige Sockenpartner gefunden, ertönt ein Signal. Ein weiterer Vorteil von "Smarter Socks" ist, dass die App meldet, wenn die Socken nach häufigem Waschen zu stark ausgeblichen sind.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von Blacksocks

Smart Mobility: Fahrzeug sucht selbstständig Parkplatz

Nissan hat auf der Elektronikmesse Ceatec das Konzeptfahrzeug NSC-2015 vorgestellt - ein Auto, das sich ohne Fahrer selbstständig auf die Parkplatzsuche begibt und einparkt. Via Smartphone-App kann sich der Fahrer den Standort des Fahrzeuges anzeigen lassen und es bei Bedarf zurückbeordern. Zum Einsatz kommen ein 360-Grad-Kamera-System, Sensoren und digitales Kartenmaterial.

 

Weitere Informationen und Videomaterial finden Sie hier

Convenience-Orientierung: 1-Klick-Pizzabestellung per Kühlschrankmagnet

Die Pizzeria "Red Tomato" in Dubai hat für ihre Kunden ein originelles Gadget entwickelt: einen mit Bluetooth ausgestatteten Kühlschrankmagneten. Per Knopfdruck lässt sich im Falle einer Heißhungerattacke bequem die Lieblingspizza ordern. Der Transfer der Bestellung erfolgt automatisch über die dazugehörige Smartphone-App. Der VIP Fridge Magnet ist ein interessantes Beispiel dafür, welche Chancen das Internet der Dinge im Service-Bereich eröffnet.

2050: Smarter Skies

Airbus präsentiert seine Visionen für einen nachhaltigen Luftverkehr im Jahr 2050 und darüber hinaus. Die fünf Konzepte konzentrieren sich auf Aspekte des Flugbetriebs am Boden und in der Luft und gehen der Frage nach, wie das erwartete Wachstum im Luftverkehr auf nachhaltige Weise bewältigt werden kann. Die Ideen reichen vom Flugzeustart mit externer Starthilfe, über Formationsflüge bis hin zu alternativen Kraftstoffen.

 

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Solarkiosk liefert Licht, Strom und Produkte des täglichen Bedarfs

In Afrika leben rund 800 Millionen Menschen ohne Strom. Das deutsche Start-up Solarkiosk GmbH hat nun in Äthiopien den ersten Solarkiosk eröffnet. Aufgrund seiner modularen Leichtbauweise lässt sich der Kiosk einfach installieren. Sonnenkollektoren auf dem Dach produzieren genug Energie, um Lebensmittel und Medikamente kühl zu lagern. Nachts ist der Kiosk beleuchtet. Die Dorfbewohner können mit dem erzeugten Strom ihre Mobiltelefone aufladen. Zudem ist der Kiosk mit einem Computer ausgerüstet, der Zugang zum Internet bietet.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Solarkiosk GmbH

Fliegender Paketdienst

Das US-Start-up Matternet plant einen fliegenden Paketdienst. Mikrokopter, die von intelligenter Software gesteuert werden, könnten in Zukunft Pakete über ein dichtes Netz von Basisstationen an fast jeden Ort der Welt transportieren. Dies soll beispielsweise die Lieferung von Medikamenten, Saatgut, Ersatzteilen etc. in Gebiete ermöglichen, die nicht an das Straßennetz angeschlossen sind. In Megacities sollen die Drohnen Eillieferungen übernehmen und zur Verkehrsentlastung beitragen. Die ersten Testflüge werden noch in diesem Jahr stattfinden.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von Matternet

Konnektivität: In Zukunft tauschen Touchscreen-Arbeitsflächen und elektronische Geräte automatisch Daten aus

Ein interessantes Konzept hat der Designer Adam Benton vorgestellt: Einen Tisch, dessen gesamte Oberfläche aus einem Touchscreen besteht. Einzelne Bereiche des Tisches sind frei als Trackpad, Tastatur oder zusätzliche Bildschirmfläche konfigurierbar. Mobile Endgeräte wie iPhone oder iPad werden automatisch mit dem "iDesk" synchronisiert. Fotos und Dokumente lassen sich vom Smartphone auf die Tischoberfläche ziehen und dort weiterbearbeiten.

Social Robots: Actroid-F beherrscht perfektes Mienenspiel

Unsere Emotionen drücken wir vor allem mit dem Gesicht aus. Um die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine zu verbessern und die Akzeptanz humanoider Roboter zu erhöhen, die in einer möglicherweise nicht allzu fernen Zukunft einfache Aufgaben in den unterschiedlichsten Bereichen unseres Alltags übernehmen werden, arbeiten Forscher an Robotern, die Kopfbewegungen und Mimik ihres Gegenübers interpretieren und naturidentisch nachahmen können. Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist der Telepresence-Roboter Actroid-F von Kokoro Company Ltd, der beispielsweise zur Beobachtung von und Interaktion mit Patienten im Krankenhaus eingesetzt werden könnte.

Flexibles Farbdisplay

Plastic Logic hat den Prototypen eines flexiblen Farbdisplays für E-Reader vorgestellt. Es hat eine Diagonale von 10,7 Zoll, eine Auflösung von 75 ppi und kann 4.096 Farben darstellen. Auch Videos können angezeigt werden. Die Produktion des Displays soll noch in diesem Jahr in Dresden starten.

 

Homepage von Plastic Logic

Studie: Städte und die weltweit wachsende Mittelschicht

Städte sind ein wirtschaftlicher Motor. Nach der McKinsey-Studie: "Urban world: Cities and the rise of the consuming class" werden 600 Städte für 65 Prozent des globalen Wirtschaftswachstums bis 2025 verantwortlich sein. 440 von ihnen liegen in den Schwellenländern. Eine neue weltweite Mittelschicht entsteht. Die Studie prognostiziert rund eine Milliarde neue Konsumenten bis 2025. Eine noch höhere Wachstumsdynamik weisen die Einkommen dieser neuen Konsumenten auf. Entsprechend rasant steigt die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen.

 

Die Studie kann auf der Website von McKinsey kostenlos heruntergeladen werden

Skyfarming: Reisanbau im Hochhaus

"Skyfarming" ist ein Projekt der Universität von Hohenheim. Die Agrarwissenschaftler gehen davon aus, dass Grundnahrungsmittel wie Reis in Zukunft in Hochhäusern angebaut werden. Das Verfahren soll Transportwege verkürzen, Ernteverluste verringern und die Ertragsfläche erhöhen. Der Reis muss nicht mehr im Boden wachsen, sondern wird mit einem Nährstoff-Nebel besprüht. Damit die Reisproduktion energieeffizient erfolgt, müssen aber noch die richtigen Lampen entwickelt werden. Hier haben vor allem LEDs ein großes Potenzial.

 

Weitere Informationen finden Sie hier

The Leap: Gestensteuerung im interaktiven 3D-Raum

In Zukunft werden wir anders mit PCs und mobilen Endgeräten interagieren. Wie das aussehen wird, zeigt "The Leap", ein kleines Zusatzgerät, das per USB beispielsweise an den PC angeschlossen wird und einen interaktiven 3D-Raum erzeugt, der es möglich macht, durch Gesten zu navigieren. Das funktioniert mit erstaunlicher Präzision. Die Genauigkeit liegt bei 1/100 Millimeter. Sehen Sie das beeindruckende Video!

 

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website von Leap Motion

Das Porträt der Zukunft? Lebensechtes Miniatur-Modell aus dem 3D-Drucker

The Precise Group hat mit TIM (ein Akronym für "This Is Me") ein innovatives Geschäftsmodell gestartet. In mehreren Filialen in Dubai können sich Kunden scannen lassen, beispielsweise in ihrem Lieblingsoutfit oder im Hochzeitskleid, und erhalten nach einer Wartezeit von einigen Tagen ein lebensechtes Miniaturmodell von sich. Hergestellt wird das Modell mittels eines 3D-Druckers im Schichtbauverfahren.

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von TIM

Die Apotheke zu Hause: Medikamente aus dem 3D-Drucker

Forscher der University of Glasgow haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich handelsübliche Medikamente aus frei erhältlichen Chemikalien mittels eines 3D-Druckers herstellen lassen. Die Technologie steht noch am Anfang, doch die Wissenschaftler denken bereits an Online-Shops, über die Kunden in Zukunft digitale "Baupläne" beziehen, um sich ihre Medikamente zu Hause auszudrucken.

 

University of Glasgow (2012): DIY drugstores in development at the University of Glasgow

Augmented Reality-Datenbrille von Google

Google hat den Prototypen einer Datenbrille entwickelt, deren Gläser die Realität um Karten, Informationen, Fotos etc. erweitern. Außerdem können Nachrichten empfangen und gelesen sowie Videotelefonate geführt werden. Interagiert wird mit der Brille per Sprachsteuerung. In Zukunft könnten solche "Head-mounted Displays" Smartphones ersetzen. Nach Gerüchten sollen die ersten Google-Brillen Ende 2012 auf den Markt kommen.

 

Sehen Sie nachfolgend das Video.

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