Archiv 2011

Speichenstruktur aus Thermoplast ermöglicht Reifen ohne Luft
Der Reifenhersteller Bridgestone hat einen Konzeptreifen vorgestellt, der ohne Luftbefüllung auskommt. Bei der Airless Tire Technology kommt eine Speichenstruktur aus Thermoplast zum Einsatz, die das Gewicht des Fahrzeugs trägt und gleichzeitig ein geschmeidiges Abrollen über Unebenheiten ermöglicht. Die Lauffläche besteht weiterhin aus Gummi. Der Reifen ist vollständig recycelbar. Der Vorteil des neuen Konzeptes: Luftdruckkontrollen und geplatzte Reifen gehören der Vergangenheit an.
Spiegel Online (2011): Neuer Konzeptreifen: Die Luft ist raus

Autonomes, energiesparendes Fahren im Schwarm
Der australische Industriedesigner Charles Rattray hat mit "Autonomo" ein zukunftsweisendes Konzept urbaner Mobilität entwickelt: Computergesteuerte und miteinander vernetzte Fahrzeuge transportieren die Passagiere autonom und ohne Stau an den gewünschten Zielort. Der Clou: Die Fahrzeuge fahren im Schwarm, wodurch sehr viel Energie gespart werden kann. Strom sollen die schlanken Elektro-Flitzer aus Photovoltaik-Zellen am Fahrzeug und Induktionsschleifen auf der Oberfläche der Fahrbahn beziehen.
Ausführliche Informationen zum "Autonomo 2030 Concept" erhalten Sie hier

Mobile Commerce: Coupon-Apps polarisieren noch
Nach der Studie "Mobile Couponing 2011" werden Coupon-Apps von den Befragten in Deutschland sehr unterschiedlich beurteilt. Während 30 Prozent eine Coupon-App verwenden würden, lehnen 40 Prozent die Nutzung ab. Bei den aktuellen Nutzern stellen die 20- bis 29-Jährigen die größte Altersgruppe; bei den potenziellen Nutzern sind es die 30- bis 39-Jährigen.
Mehr zum Einsatz und Potenzial mobiler Coupons und Coupon-Apps erfahren Sie auf der Website von E-Commerce-Center Handel
Der Spiegel als User-Interface
"Spieglein, Spieglein...": Das Zukunftslabor der New York Times hat mit "Reveal" einen intelligenten Spiegel entwickelt, mit dem der Nutzer aktuelle News und private Informationen abrufen kann – ganz bequem beim Zähneputzen. Der Spiegel besteht aus einem LCD-Display mit reflektierender Oberfläche und ermöglicht eine Interaktion sowohl per Gesten- (Kinect) oder per Spracherkennung. Zusätzlich ist eine Webcam für Videoanrufe integriert.

Der Trend zur Automatisierung wird mittel- bis langfristig anhalten
Für 2011 wird in Deutschland im Bereich Robotik und Automation ein neuer Rekordumsatz von 10,3 Milliarden Euro erwartet. 2012 soll der Markt um weitere sieben Prozent wachsen. Nicht nur die Automobilindustrie setzt starke Wachstumsimpulse, auch in der Metall-, der Pharma- sowie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie steigt die Nachfrage nach Automatisierungstechnologien. Zwar könnten sich die Verwerfungen auf den Finanzmärkten negativ auf die Auftragseingänge auswirken, mittel- bis langfristig, so die Experten, wird der Trend zur Automatisierung aber anhalten.
VDMA (2011): Robotik und Automation: Rekordumsatz von 10,3 Milliarden Euro
Die Zukunft der Verpackung?
Printed Electronics bezeichnet ein Verfahren, bei dem sich mit unterschiedlichen Druckverfahren elektronische Schaltungen – beispielsweise Datenspeicher, flexible Displays oder RFID-Chips – auf Oberflächen drucken lassen. Der Verpackungsindustrie eröffnet die Technologie ganz neue Möglichkeiten. In Zukunft könnten sich Verpackungen selbst zu High-Tech-Produkten entwickeln, wie der folgende Werbespot von Samsung zeigt.

Fotorealistische 3D-Abzüge von Gesichtern
Die japanische Firma REAL-f produziert fotorealistische 3D-Masken. Zunächst wird das Gesicht aus mehreren Winkeln fotografiert. Die Aufnahmen werden dann mit einem 3DPF (Three-Dimension Photo Form) genannten Verfahren in eine Kunstharzgießform gedruckt. Selbst Adern, Pigmentflecke und Poren werden originalgetreu repliziert. Kosten: 3.920 US-Dollar.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von REAL-f
Connected Cars: 80 Prozent der im Jahr 2016 weltweit verkauften Fahrzeuge sind mit dem Internet vernetzt
Informations- und Kommunikationstechnologien werden in den kommenden Jahren Sicherheit, Komfort, Kommunikation und Entertainment im Auto stark weiterentwickeln. Die Zahl der mit dem Internet vernetzten Fahrzeuge wird weltweit von 45 Millionen im Jahr 2011 auf 210 Millionen im Jahr 2016 steigen. Der Anteil der "Connected Cars" am Fahrzeugbestand weltweit wird sich von fünf Prozent im Jahr 2011 auf 18 Prozent im Jahr 2016 erhöhen.
Oliver Wyman (2011): Connected Cars sind die Smartphones der Automobilindustrie

Car2go und Car2gether: Neue Mobilitätsdienstleistungen
Stellen Sie sich vor, ...
Ihnen würde ein Mobilitätskonzept geboten, das Sie wirklich unabhängig macht. Sie müssten sich nicht nach Fahrtzeiten richten, Verspätungen in Kauf nehmen oder in überfüllte Busse und Bahnen zwängen. Ach, Sie fahren Auto? Ein eigenes? Noch einmal: Stellen Sie sich vor, Ihnen würde ein Mobilitätskonzept geboten, dass Sie wirklich unabhängig macht – von Bus, Bahn und dem eigenen Auto.
Lesen Sie hier die ausführliche Darstellung des Zukunftsmarkt-Beispiels
Watch Your Back: Sensor überwacht Rückenhaltung
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Ursachen für Krankmeldungen. LumoBACK ist ein System, mit dem der Nutzer seine Rückenhaltung überwachen kann. Dazu wird ein flacher, flexibler Sensor am Körper getragen. Ist die Rückenhaltung nicht korrekt, sendet der Sensor ein schwaches Vibrationssignal aus. Die Rückenhaltung wird außerdem aufgezeichnet und die Daten können drahtlos zur Auswertung an die LumoBACK-iPhone-App gesendet werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von LumoBACK
Next Media Animation TV: Computeranimierte Nachrichten
Der taiwanische Nachrichtensender "Next Media Animation TV" setzt erfolgreich Computeranimationen ein. Nicht nur die Nachrichtensprecher sind computeranimiert, sondern auch die gezeigten Ereignisse, Politiker und Prominenten. Im Studio werden zunächst die nötigen Bewegungsabläufe per Motion Capture erfasst. Grafiker erwecken dann die 3D-Figuren am Computer zum Leben. Die witzigen News sind in Taiwan sehr beliebt. (Links: Mark Zuckerberg auf der Entwicklerkonferenz f8)

US-Start von Google Wallet
Google hat in den USA sein Bezahlsystem für Android-Smartphones gestartet. Die App "Google Wallet" ermöglicht es Verbrauchern, in Geschäften Zahlungen mit dem Handy zu tätigen. Die Android-Smartphones sind mit einem NFC-Chip ausgerüstet. Der Händler benötigt ein Terminal, das mit dem PayPass System von MasterCard ausgestattet ist.
Studie: The Future of Advertising 2015
Wie sieht die Werbewirtschaft der Zukunft aus? "The Future of Advertising" entwirft drei Szenarien für den deutschen Werbemarkt im Jahr 2015. Die Studie ist eine Gemeinschaftsarbeit von Arthur D. Little, der Interaktivagentur denkwerk, des eco - Verbandes der deutschen Internetwirtschaft, des Werbevermarkters IP Deutschland, des Medien Management Instituts an der Hochschule Fresenius und des Medienclusters NRW.
"The Future of Advertising" kann hier heruntergeladen werden"

Der Markt für mobile Online-Werbung wird in Deutschland bis 2015 auf 250 Millionen Euro wachsen
Dies entspricht einer Verdreifachung gegenüber 2011. Werbung auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets entwickelt sich damit zunehmend zu einem Wachstumstreiber der Werbebranche. Bei Werbung im stationären Internet erwarten PwC-Analysten bis 2015 einen moderaten Zuwachs von rund 45 Prozent auf dann knapp 5,7 Milliarden Euro.
E-Health: iPhone ersetzt EKG-Gerät
Das US-Unternehmen AliveCor hat eine iPhone-Hülle und eine App entwickelt, die es ermöglichen, ein EKG durchzuführen. Dafür muss das iPhone nur auf die Brust gelegt werden. Die Qualität der EKG-Messung soll annähernd derjenigen handelsüblicher Geräte entsprechen - und das bei deutlich geringeren Kosten. iPhone-Hülle und App sollen zusammen rund 100 US-Dollar kosten.

Nano-Tattoo: iPhone erfasst Biomarker
Wissenschaftler der Northeastern University in Boston haben mit "Nano-Tattoo" ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, Biomarker mit einem aufgerüsteten iPhone auszulesen. Zunächst wird eine Lösung aus Nanopartikeln unter die Haut gespritzt. Diese ziehen die gewünschten Biomarker im Blut an und geben aufgrund ihres gegensätzlichen Ladungszustandes Ionen ab. Mit einem speziell für das iPhone entwickelten LED-Kameraaufsatz können dann anhand der Fluoreszenz Biomarker wie Blutzucker- oder Natriumspiegel gemessen werden.
Technology Review (2011): Nano-Tattoo überwacht Blutwerte
Künftig werden wir wesentlich informierter über unseren Gesundheitszustand sein: Lesen Sie den Zukunftsmarkt im Fokus "E-Health"
Regenjacke mit integriertem Wasserfilter
Der von den Design-Studenten Hyeona Yang und Joshua Noble am Copenhagen Institute of Interaction Design entwickelte "Raincatch"-Regenmantel sammelt abperlendes Regenwasser, filtert es und stellt es über einen Strohhalm als Trinkwasser zur Verfügung.

Drohne lässt sich mit dem iPhone steuern
Boeing-Wissenschaftler haben zusammen mit Studenten des MIT eine Smartphone-Applikation entwickelt, mit der sich Aufklärungsdrohnen auch über weite Entfernungen steuern lassen. Bislang noch im Prototyp-Stadium soll die "Micro Aerial Vehical Visualization of Unexplored Environments" genannte Technologie in Zukunft für sicherheitsrelevante oder militärische Zwecke eingesetzt werden.

Elektromobilität: Marktstudie zu Lithium-Ionen-Akkus
Das weltweite Marktvolumen für Lithium-Ionen-Akkus für PKWs wird von 1,5 Milliarden US-Dollar in 2011 auf 8,9 Milliarden US-Dollar in 2015 wachsen. Dabei kommt es zu erheblichen Überkapazitäten und zu einer Marktkonsolidierung. 2015 werden fünf Wettbewerber fast 80 Prozent des Marktes unter sich aufteilen: AESC, LG Chem, Panasonic/Sanyo, A123 und SB LiMotive.
Die komplette Studie können Sie auf der Website von Roland Berger Strategy Consultants herunterladen

Augmented Reality: Expertenhilfe aus der Ferne
Fraunhofer-Forscher haben ein Augmented-Reality-System entwickelt, das bei der Wartung und Reparatur von Maschinen Expertenunterstützung aus der Ferne ermöglicht. Über QR-Codes können Informationen und Arbeitsanweisungen an bestimmte Bereiche der Maschine "angeheftet" werden. Der Techniker vor Ort sieht diese auf einem mit einer Kamera ausgestatteten schwenkbaren Bildschirm eingeblendet.

Brille mit HD-Kamera: Per Live-Stream im Netz
Das Unternehmen ZionEyez bringt eine Brille mit integrierter HD-Kamera auf den Markt. "Eyez" verfügt über Wifi, Bluetooth, einen USB-Anschluss und ein Mikrofon. Das Videosignal kann in Echtzeit an ein Smartphone übertragen und von dort via App ins Netz gestreamt werden. Kosten: 200 US-Dollar.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von ZionEyez

2015: Weltweit werden eine Milliarde Smartphones abgesetzt
Die Zahl der weltweit verkauften Smartphones wird von rund 478 Millionen im Jahr 2011 auf rund eine Milliarde im Jahr 2015 steigen. Der Smartphone-Anteil am Handyweltmarkt wird sich im selben Zeitraum von 32,5 Prozent auf 54,4 Prozent erhöhen.
iSuppli (2011): Smartphones to Account for Majority of Cellphone Shipments by 2015

Fernseher mit Neuro-Interface
Die chinesische Haier Group integriert die vom US-Unternehmen entwickelte "Mindwave"-Technologie in ihr neues Smart TV-Konzept. Das von NeuroSky entwickelte Brain-Interface erkennt Gehirnwellenmuster und wandelt diese in digitale Signale um, die von elektronischen Geräten interpretiert werden können. Damit ist eine direkte Interaktion zwischen Nutzer und Fernseher möglich, ohne dass eine weitere Schnittstelle notwendig ist. Mit dem "Headset" der etwas anderen Art sollen bestimmte TV-Apps, beispielsweise Games, gesteuert werden können.

Energy Harvesting: Strom aus dem Schuh
US-Wissenschaftler haben eine Technologie entwickelt, mit der sich mechanische Energie effektiv in Elektrizität umwandeln lässt. In eine Schuhsohle integriert, können mit dem "Reverse Electrowetting" genannten Verfahren bis zu zehn Watt Strom pro Fuß erzeugt werden. Der Strom wird per Kabel oder drahtlos an mobile elektronische Geräte wie Handys, Laptops oder Digitalkameras übertragen.
Nature (2011): Reverse electrowetting as a new approach to high-power energy harvesting

Studie: Mega-Cities in der Wasserkrise
Im Jahr 2050 werden 70 Prozent der Weltbevölkerung in urbanen Gebieten leben. Vor allem in den Megastädten, in denen die Grundwasserreserven bereits heute übernutzt sind, droht eine weitere Zuspitzung der Wasserkrise. Für die Zukunftsfähigkeit der Metropolen ist ein sicherer Zugang zu sauberem Trinkwasser, angemessenen sanitären Anlagen und Kläranlagen unerlässlich.
Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren aktuellen Zukunftsmarkt im Fokus
Smart Skin: Forscher entwickeln Abzieh-Tattoo mit Diagnose-Chip
Wissenschaflter der University of Illinois haben mit dem "Electronic Epidermal System (EES)" ein hauchdünnes Diagnose-System entwickelt, das sich wie ein Abzieh-Tattoo auf der Haut tragen lässt. Mit den elektronischen Komponenten lassen sich Hirnströme, Muskelsignale oder der Herzschlag messen. Die Daten können drahtlos an andere Geräte übermittelt werden.

E-Tricyle: Innovatives Konzept für die CO2-freie Mobilität der Zukunft
Das e-Tricycle von Prosper e-Mobility ist ein innovatives, leistungsfähiges und umweltschonendes Fahrzeug für die Kurzstrecke. Gefahren wird im Stehen, was ein schnelles Auf- und Absteigen ("Hop-on, Hop-off") ermöglicht. Zum Einsatz kommen soll das Fahrzeug beispielsweise auf Flughäfen, großen Firmenarealen und Messegeländen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von Prosper e-Mobility
Individueller Luftverkehr:</br>Carplane könnte eines der ersten volltauglichen Flugautos werden
Mit eingeklappten Flügeln passt Carplane in jede Garage. Auf dem Flugplatz verwandelt es sich innerhalb von 15 Sekunden in ein Kleinflugzeug. Carplane verfügt über zwei Rümpfe, Schwenkflügel, ein ausfahrbares Leitwerk und Hybrid-Steuerung. 2013 soll das Flugauto zugelassen und ab 2015 in Serie gebaut werden.

Das Arbeitskräfteangebot sinkt bis 2050 um mindestens zwölf Millionen
Nach einer Studie des IAB wird das Arbeitskräfteangebot in Deutschland dramatisch sinken. Abhängig davon, ob die Erwerbsquoten konstant bleiben oder steigen und wie hoch das Wanderungssaldo ausfällt, könnte das Erwerbspersonenpotenzial von heute 44,8 Millionen Menschen auf 32,7 bis 26,7 Millionen Menschen im Jahr 2050 schrumpfen.
Der vollständige Bericht kann kostenlos auf der Website des IAB heruntergeladen werden

1-Dollar-"Lab-on-a-chip"
Der von Forschern der Columbia University zusammen mit Claros Diagnostics entwickelte "mChip" kann eine einzige Blutprobe auf bis zu zehn Krankheiten untersuchen, darunter auch HIV - und das innerhalb von Minuten. In Zukunft soll der Chip, dessen Herstellungskosten bei rund einem US-Dollar liegen, in Entwicklungsländern zum Einsatz kommen.

Ultradünne Glasplatten lassen sich wie Papier aufrollen
AGC hat ein neues, nur 0,1 Millimeter dünnes Spezialglas vorgestellt: Es ist so flexibel, dass es sich sogar aufrollen lässt. Die Herstellung erfolgt im Float-Prozess. Eingesetzt werden soll das Glas im Display-Bereich, insbesondere bei Smartphones und Tablets.
AGC (2011): AGC Develops World’s Thinnest Sheet Float Glass at Just 0.1 MM

Erste flugfähige Drohne aus dem 3D-Drucker
Forscher der University of Southampton haben mit SULSA ein unbemanntes Flugzeug entwickelt, das sich, abgesehen von Elektronik und Motor, komplett im 3D-Druckverfahren herstellen lässt. Die einzelnen Teile können ohne den Einsatz von Werkzeugen montiert werden. Die Drohne hat eine Flügelspannweite von zwei Metern und erreicht mit einem Elektromotor eine Geschwindigkeit von 160 km/h.
University of Southampton (2011): Southampton engineers fly the world’s first 'printed' aircraft

FlyNano: Individueller Luftverkehr ohne Pilotenschein
Das vom finnischen Luftfahrtingenieur Aki Suokas entwickelte Ein-Mann-Wasserflugzeug FlyNano soll 2012 auf den Markt kommen. Es besteht zu einem großen Teil aus dem Leichtbau-Material Karbon. Weil das Flugzeug weniger als 70 Kilogramm wiegt, kann es ohne Pilotenschein geflogen werden. Preis: ab 25.000 Euro.

Der HTML5-Standard wird sich in den nächsten Jahren auf mobilen Endgeräten durchsetzen
Die Zahl der mobilen Endgeräte mit HTML5-Browsern wird weltweit von 109 Millionen im Jahr 2010 auf 2,1 Milliarden im Jahr 2016 steigen. In den nächsten Jahren wird eine ganze Reihe von HTML5-Features den Massenmarkt erobern. Apple könnte hier abermals eine Vorreiter-Rolle einnehmen.
ABI Research (2011): 2.1 Billion HTML5 Browsers on Mobile Devices by 2016 says ABI Research
Games: Display-Cubes als innovatives Spielkonzept
Die Display-Cubes von Sifteo könnten sich in kürzester Zeit zu einem neuen Kultspielzeug entwickeln. Die Spielemöglichkeiten sind unendlich. Games werden über den Sifteo AppStore auf den PC oder Mac geladen und dann drahtlos auf die Würfel übertragen. Die Cubes reagieren in Echtzeit auf Bewegungen und kommunizieren untereinander. Aber sehen Sie selbst...

Der weltweite Markt für Games wird bis 2015 um mehr als 50 Prozent wachsen
2011 ist der weltweite Games-Markt gegenüber dem Vorjahr um 10,4 Prozent auf 74 Milliarden US-Dollar gewachsen. Im Jahr 2015 wird das Marktvolumen bei 112 Milliarden US-Dollar liegen. Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 25 Prozent sind Online-Games das am stärksten wachsende Segment. Verantwortlich für diese Entwicklung ist der Boom bei den Umsätzen mit virtuellen Gütern.
Gartner (2011): Gartner Says Spending on Gaming to Exceed $74 Billion in 2011

Neue Mobilitätsdienstleistungen: BMW und SIXT starten Car-Sharing in München
Gerade für jüngere Menschen ist das Fahrzeug kein Statussymbol mehr, sondern ein Transportmittel, um von A nach B zu kommen. Car-Sharing gewinnt in größeren Städten zunehmend an Bedeutung. "DriveNow", das im Juni in München gestartete Car-Sharing-Konzept von BMW und SIXT, ermöglicht es, im gesamten Stadtgebiet für 29 Cent pro Minute Premiumfahrzeuge zu mieten. Standorte können bequem per Smartphone-App gefunden werden.
Weitere Informationen zu dem Konzept erhalten Sie auf der Website von DriveNow

Internetisierung: Boom bei Hybrid-TV
Internetfähige Fernseher entwickeln sich zum Standard in deutschen Wohnzimmern. Der Hightech-Verband BITKOM prognostiziert für 2011 ein Umsatzwachstum von 44 Prozent auf fast 3,5 Milliarden Euro. Die Zahl der verkauften TV-Geräte wird von 2,2 Millionen in 2010 auf 3,4 Millionen in 2011 steigen, ein Plus von 60 Prozent.
BITKOM (2011): Internet auf dem Fernsehgerät wird zum Standard

Internet der Dinge: 2020 werden 50 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein
Im Jahr 2008 gab es erstmals mehr Geräte, die an das Internet angeschlossen waren, als Menschen auf der Erde. Nach einer Prognose von Cisco wird die Zahl der mit dem Internet der Dinge verbundenen Geräte bis 2020 auf rund 50 Milliarden steigen. Smarte Objekte werden sich zunehmend miteinander vernetzen und untereinander kommunizieren.
Roboter als Bibliothekare
Unter dem Lesesaal der neuen Universitätsbibliothek in Chicago liegt ein vollautomatisch gesteuertes Hochregalarchiv. Die Studenten bestellen die gewünschten Bücher per E-Mail. Der Roboter holt sie aus dem unterirdischen Depot. Das Archiv umfasst rund 3,5 Millionen Bücher.

Daimler und Bosch werden bis 2020 gemeinsam eine Million Elektromotoren bauen
Die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH haben im Juli 2010 unter dem Namen "EM-motive GmbH" ein 50:50-Joint Venture für den Bau von Elektromotoren gegründet. Insgesamt sollen bis 2020 rund eine Million sogenannte Traktionsmaschinen für Elektrofahrzeuge produziert werden. Zum Einsatz kommen die Motoren ab 2012 in Elektrofahrzeugen der Marken Mercedes-Benz und smart. Mit der Zusammenarbeit wollen Daimler und Bosch Kompetenzen bündeln und Synergien nutzen.

Zukunftsmarkt Elektromobilität
Nach einer aktuellen Studie könnte sich die Elektromobilität in Deutschland schneller durchsetzen als erwartet. Experten gehen von zwei Millionen Elektrofahrzeugen (batteriegetriebene Fahrzeuge inkl. "Range Extender" und Plug-In Hybride) bis zum Jahr 2020 aus. Die Prognose liegt damit deutlich höher als die der Bundesregierung, die mit rund einer Million Elektrofahrzeuge im Jahr 2020 rechnet. Vor allem das hohe Umweltbewusstsein der Deutschen würde für eine rasch wachsende Akzeptanz der Elektrofahrzeuge sorgen, trotz höherer Kosten und geringerer Reichweiten, so die Studie.

Telepräsenz-Roboter iStick
Der von Taptic Toys entwickelte Telepräsenz-Roboter iStick ist eine Art rollendes iPad. Die Kommunikation findet über Apples Videochat-Software Facetime statt. Steuern lässt sich der Roboter per Bluetooth. In Zukunft soll auch die Bedienung über das Internet möglich sein. Mit dem iStick lässt sich beispielsweise vom Home Office aus mit den Kollegen im Büro kommunizieren.

Milliarden-Markt Mobile Payment
Der Markt für Mobile Payment wird in den nächsten Jahren kräftig wachsen. Im Jahr 2011 nutzten weltweit 116 Millionen Menschen mobile Zahlungsdienste. Im Jahr 2015 werden es bereits 375 Millionen sein. Vor allem die rasante Verbreitung von Smartphones und die Einführung neuer Bezahlmöglichkeiten, beispielsweise via Near Field Communication (NFC), beflügeln den Markt. Experten erwarten, dass im Jahr 2015 rund 45 Milliarden US-Dollar mit Mobile-Payment-Transaktionen umgesetzt werden.
In-Stat (2011): Annual Mobile Payment Transactions to Reach 45 Billion in 2015

Studie: (N)Onliner Atlas 2011
2011 ist der Anteil der Onliner gegenüber dem Vorjahr abermals gestiegen, von 72,0 auf 74,4 Prozent. Das heißt umgekehrt aber auch, dass ein Viertel der Deutschen ab 14 Jahren (ca. 17,8 Millionen) weder beruflich noch privat mit dem Internet in Berührung kommen. Die Topographie des digitalen Grabens durch Deutschland zeichnet der (N)Onliner Atlas 2011 nach.
Die Studie kann kostenlos auf der Website der Initiative D21 heruntergeladen werden

Mobiles QR-Shopping
Der Supermarkt-Gigant Tesco hat ein QR-Shopping-Konzept entwickelt, das in Süd-Korea bereits zum Einsatz kommt. U-Bahn-Pendler, die keine Zeit haben, nach der Arbeit einen Supermarkt aufzusuchen, scannen an den Stationen die QR-Codes der abgebildeten Produkte mit dem Smartphone und bekommen den Einkauf abends nach Hause geliefert.

Augmented Reality: Android-App verhindert Kollisionen
Die Android-App iOnRoad ist via Handykamera, Bilderkennungssoftware, GPS und Sensorik dazu in der Lage, das Verkehrsgeschehen vor dem Fahrer zu interpretieren. Das Fahrassistent-System für mobile Geräte berechnet beispielsweise die Geschwindigkeit und Entfernung vorausfahrender Autos und warnt durch akustische und optische Signale rechtzeitig vor Kollisionen.

Sollektoren leiten Tageslicht ins Gebäudeinnere
Quadratische Platten auf dem Dach, so genannte Sollektoren, bündeln das Sonnenlicht und speisen es in Lichtleiter ein. Diese treten an der Zimmerdecke aus und versorgen eine spezielle Leuchte, die zur Zeit von der Siemens-Tocher Osram entwickelt wird. Zwischen 50 und 70 Prozent des eingefangenen Lichts können zur Raumbeleuchtung genutzt werden. Bei Bedarf liefern LEDs zusätzliches Kunstlicht.

55 Thesen zum Buchmarkt 2025
Wie entwickelt sich der Buchmarkt bis zum Jahr 2025? Die Vertreter der drei Sparten Matthias Ulmer (Verleger-Ausschuss), Heinrich Riethmüller (Sortimenter-Ausschuss) und Matthias Heinrich (Ausschuss für den Zwischenbuchhandel) fassen den Wandel des Marktes in 55 Thesen zusammen. Das große Thema sind elektronische Paid-Content-Angebote.
Lesen Sie den vollständigen Szenarien-Katalog bei buchreport
Display-Oberflächen stellen in Zukunft nahtlos Echtzeit-Informationen bereit
Corning Incorporated, einer der größten Glas- und Keramikproduzenten der Welt, präsentiert in seinem beeindruckenden Video "A Day Made of Glass" seine Vision der Zukunft: Display-Oberflächen bestimmen die Kommunikation zwischen Personen sowie die Interaktion zwischen Mensch und Umwelt.

IBM-Studie: Mobile Gesundheitsgeräte sind ein Zukunftsmarkt
"Connected Health Devices" sammeln Gesundheitsdaten, werten diese aus und geben ihren Nutzern Empfehlungen, beispielsweise zur Ernährung, zur körperlichen Fitness oder zur Einnahme und Dosierung von Medikamenten. Die zunehmende Alterung, die steigende Zahl chronisch Kranker und das wachsende Gesundheitsbewusstsein machen die mobilen Gesundheitsgeräte zu einem Zukunftsmarkt für Hardwarehersteller.

Exoskelett hilft gebrechlichen oder behinderten Menschen, wieder zu laufen
Das Bochumer Universitätsklinikum Bergmannsheil plant, künftig Roboteranzüge, sogenannte Exoskelette, des japanischen Herstellers Cyberdyne einzusetzen. Der Robot Suit HAL® (Hybrid Assistive Limb®), soll in der Therapie und im langfristigen Einsatz bei querschnittsgelähmten aber auch älteren Menschen Anwendung finden. HAL® ist in der Lage, ausgeführte Bewegungen zu unterstützen und bei fehlenden eigenen Fähigkeiten sogar zu initiieren.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Universitätsklinikums Bergmannsheil

Oberleitungsfreie Straßenbahn
Das Primove-System von Bombardier ermöglicht es, Straßenbahnen ohne Oberleitung mit Strom zu versorgen. Die Energieübertragung erfolgt kontaklos mit magnetisch induziertem Strom aus dem Gleisbett. Bremsenergie wird gespeichert und steht für den Antrieb zur Verfügung. Das Stadtbild gewinnt durch die oberleitungsfreie Sicht deutlich an Attraktivität.
Weitere Informationen erhalten sie auf der Website von Bombardier

Mass Customization: Online-Bestellung passgenauer Sandalen
myVale, Experte für Orthopädieschuhtechnik, bietet die Möglichkeit, über seinen Online-Shop kundenindividuell gefertigte Sandalen zu bestellen. Der Kunde erhält zunächst die "Footprintbox", in der er in einer Art Schaumstoffunterlage seine Fußabdrücke hinterlässt. Die Rücksendung der Box ist kostenlos. Anschließend entsteht in Handarbeit das Unikat.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von myVale

Daimler bringt 2012 E-Bike auf den Markt
Über seine Marke Smart will Daimler in das Geschäft mit E-Bikes einsteigen. Das Elektro-Fahrrad im Smart-Design soll nächstes Jahr auf den Markt kommen und beispielsweise eine Integration des iPhones als Tacho oder Navigationsgerät ermöglichen. Angedacht ist auch, die E-Bikes in das eigene Car-Sharing-Projekt Car2go zu integrieren.
Weitere Informationen erhalten sie auf der Website von Daimler

Handy-Bezahlsystem "Google Wallet"
Google steht in den USA kurz vor der Einführung seines Handy-Bezahlsystems "Google Wallet". Zum Bezahlen wird das Handy einfach kurz an ein spezielles Terminal gehalten. Die Zahlungsinformationen werden per Near Field Communication zwischen dem Terminal und einem Chip im Handy übertragen. Google kooperiert mit der Citibank und Mastercard.

Smart Shirt misst Schlafqualität
Das US-Start-up Nyx Devices hat ein intelligentes T-Shirt entwickelt: "Somnus" enthält eingewebte Sensoren, mit denen sich die Atemmuster von Menschen mit Schlaferkrankungen überwachen lassen. Es kann eindeutig erkannt werden, in welcher Schlafphase sich der Träger des T-Shirts befindet. Der Besuch im Schlaflabor und andere aufwendige Messverfahren entfallen.

Social Vending: Pepsi integriert Social Media in Verkaufsautomaten
Zukunftsweisende Markenkomunikation: Das neue Social Vending System von Pepsi ermöglicht es, über das Interface des Automaten einen Getränkegutschein auf das Handy eines Freundes zu schicken. Auch eine Videobotschaft lässt sich aufnehmen. Der Empfänger geht mit dem erhaltenen Code zum nächsten Automaten und holt sich sein Geschenk ab.

Kleinster 3D-Drucker der Welt
Wissenschaftler der TU Wien haben einen 3D-Drucker entwickelt der kleiner, leichter und billiger als herkömmliche Geräte ist. Der Prototyp ist so groß wie eine Milchpackung und kostet 1.200 Euro. Die Vision: Mit Druckern dieser Art könnte man in Zukunft kleine, maßgeschneiderte Objekte nach Bauplänen aus dem Internet zu Hause selbst produzieren.
TU Wien (2011): Forschung der TU Wien könnte 3D-Drucker zum erschwinglichen Alltagsgerät machen

Biotechnologie: Bio-BDO
Die US-Biotech-Firma Genomatica hat ein Verfahren entwickelt, bei dem gentechnisch veränderte Mikroorganismen, die sich von Zucker ernähren, die Chemikalie 1,4-Butandiol (BDO) produzieren. Die Substanz wird normalerweise aus Erdöl gewonnen und für die Herstellung von Kunststoff benötigt. Nach der Pilotanlage soll dieses Jahr eine Demonstrationsanlage in Betrieb genommen werden.

Pico-Projektor ermöglicht virtuellen Blick unter die Haut
Microsoft-Forscher haben ein mobiles Gerät entwickelt, das es ermöglicht anatomische Bilder auf die Haut zu projizieren. Patienten sollen damit Krankheitsbilder besser verstehen lernen und motiviert werden, langwierige Therapien besser durchzuhalten. Das Gerät mit dem Namen "AnatOnMe" besteht aus einem Pico-Projektor, einer Webcam, einer Infrarot-Kamera und einem Laser-Pointer.
Augmented Reality: Tablets werden die neuen AR-Medien
Die zunehmende Verbreitung von Tablets eröffnet Chancen für neue AR-Anwendungen. Das Video der in München ansässigen metaio GmbH stellt einige der innovativen Anwendungsfelder vor. Metaio konzipiert, entwickelt und vermarktet professionelle AR-Lösungen.

Nanomaschinen: Kleinster Düsenantrieb der Welt
Forscher des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung in Dresden haben den kleinsten Düsenantrieb der Welt entwickelt. Die winzige Rakete misst gerade einmal 600 Nanometer. Platinbeschichtete Mikroröhren dienen als Katalysator in der Reaktion von Wasserstoffperoxid zu Wasser und Sauerstoff. Die winzigen Maschinen werden durch den Ausstoß von Sauerstoffblasen aus den Röhren angetrieben.
IFW-Dresden (2011): Guinness-Rekord: Kleinster Düsenantrieb der Welt

Google Music: Songs aus der Cloud
Google hat in den USA einen eigenen Online-Dienst für Musik gestartet. Zur Zeit befindet sich Google Music noch in der Beta-Phase. Nutzer können bis zu 20.000 Musik-Dateien in die Cloud hochladen. Via Android-App lassen sich Songs und Playlisten mit mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets synchronisieren.

Zwei Millionen E-Mobil-Ladestationen in Europa bis 2017
Die Zahl der öffentlichen Ladestationen für Elektroautos in Europa wird von weniger als 10.000 in 2010 auf fast zwei Millionen in 2017 anwachsen. Die geplanten Investitionen in die europäische Ladeinfrastruktur innerhalb dieses Zeitraumes belaufen sich auf rund fünf Milliarden Euro.
Frost & Sullivan (2011): Over 2 Million Public Charging Points Likely to be Deployed by 2017

Googles Chromebook: Das Internet in einem Computergehäuse
Das Chromebook von Google (Markteinführung: Juni 2011) ist ein "Cloud Computer" par excellence. Ob Kalender, Dokumente, Mails oder Fotos - auf sämtliche Daten wird über den Google-eigenen Chrome-Browser oder Web-Apps zugegriffen. Eine aufwändige PC-Administration entfällt. Gespeichert wird nicht lokal, sondern in der Cloud. Die Daten liegen sicher auf Google-Servern. Bei einem Verlust oder Defekt des Gerätes kann also unproblematisch auf ein neues Gerät umgestiegen werden. Nur eines sollte man sein: always-on.

Bis zum Ende des Jahrhunderts wird die Weltbevölkerung auf 10,1 Milliarden Menschen ansteigen
Die UN haben mit "World Population Prospects: The 2010 Revision" ihre neue Prognose zur Entwicklung der Weltbevölkerung veröffentlicht. Bereits in diesem Jahr wird die Weltbevölkerung die Marke von sieben Milliarden überschreiten. Am Ende des Jahrhunderts werden mehr als zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Daten zur Entwicklung einzelner Länder und Regionen können online über die Datenbank der UN abgerufen werden.

Studie: Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau wird stark vom Ausbau der Elektromobilität profitieren
Durch neue Produktionsanlagen für Batteriezellen entsteht bis 2020 ein Geschäftspotenzial von 4,8 Milliarden Euro. Der Maschinenbau wird erheblich dazu beitragen, Fertigungstechnologien zu optimieren, um Kosten zu senken. 50 Prozent der Batteriekosten entstehen in der Fertigung.
Brain Driver: Fahren per Gedankenkraft
Forscher der Freien Universität Berlin haben mit Brain Driver eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, Fahrzeuge per Gedankenkraft zu steuern. Über eine Sensorkappe werden die Hirnströme des Fahrers erfasst. Die Signale werden mit zuvor trainierten und gespeicherten Kommandos abgeglichen.

Open Innovation: Saab will Infotainment im Auto revolutionieren
Mit IQon plant Saab Automobile ein völlig neues Infotainment-System für Fahrzeuge einzuführen. IQon basiert auf dem Betriebssystem Android und ermöglicht die Einbindung externer Service-Provider und Applikations-Entwickler. Benutzer können über den IQon-Store ein breites Spektrum an Anwendungen, Online-Services und Multimedia-Funktionen herunterladen. Die Bedienung erfolgt über einen 8-Zoll-Touchscreen.
Saab (2011): World First from Saab: Saab IQon - Open Innovation in Car Infotainment

Body-Scanning per Webcam erleichtert das Online-Shopping
Das Berliner Start-up "Upcload" bietet einen Service, mit dem Körpermaße innerhalb weniger Sekunden online erfasst werden können - per Webcam. Nutzer sollen dann mit ihrer eigenen Upcload-ID passgenau bei Netzwerkpartnern einkaufen können. Für den Käufer ist der Service kostenlos. Die Gebühr zahlt der Verkäufer, der im Gegenzug von weniger Retouren profitiert.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Unternehmens

Lifesaver: Hochleistungsfilter im Flaschenformat
In zahlreichen Regionen der Welt mangelt es an sauberem Trinkwasser. Der von Michael Pritchard entwickelte Lifesaver-Filter macht aus verschmutztem Wasser wieder Trinkwasser - und das innerhalb von Sekunden. Zum Einsatz kommt ein Aktivkohlefilter mit einer Porengröße im Nanometerbereich. Mit einer Filterkassette lassen sich mehrere tausend Liter Wasser reinigen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website von Lifesaversystems

Photosynthese: "Künstliches Blatt" könnte
Solarenergie-Produktion revolutionieren
Der MIT-Wissenschaftler Daniel Nocera hat das weltweit erste "künstliche Blatt" entwickelt, mit dem sich Wasser ohne Umweg in Wasserstoff und Sauerstoff spalten lässt. Dazu wird eine handelsübliche Solarzelle, die mit Katalysatoren aus Kobalt und Nickel aufgerüstet wurde, in Wasser getaucht. Wasser- und Sauerstoff können dann in einer Brennstoffzelle zur Stromproduktion genutzt werden. Nocera will mit seiner eigenen Firma Sun Catalytix in Kooperation mit dem indischen Industriekonzern Tata eine marktreife Lösung entwickeln.
McKenna, Phil (2011): Künstliche Blätter für die Dritte Welt

Neue Mobilitätsdienstleistungen:
Taxi-Flatrate für 48 Euro im Monat
Das Unternehmen Taxmobil plant, einen Rund-um-die-Uhr-Taxi-Service zum Flatrate-Tarif einzuführen. Innerhalb einer Stadt kann man für 48 Euro im Monat so oft fahren, wie man will. Ein Pilotprojekt soll in naher Zukunft folgen.
Erfahren Sie mehr zu dem Projekt auf der Website des Unternehmens

EADS: Fahrrad aus dem 3D-Drucker
EADS hat das erste Fahrrad vorgestellt, das im 3D-Druck-Verfahren hergestellt wurde - inklusive Rädern, Lagern und Achsen. Das Fahrrad besteht komplett aus Nylon und wiegt zwei Drittel weniger als ein normales Aluminium-Rad, bei gleicher Stabilität. In Zukunft sollen mit dem Verfahren Bauteile für die Luftfahrtindustrie hergestellt werden.

Interaktive Map: Global cities of the future
Die 600 wirtschaftlich stärksten Metropolen sind für 60 Prozent des Wachstums des Welt-BIP bis zum Jahr 2025 verantwortlich. Vor allem die Megastädte in den Schwellenländern werden an wirtschaftlicher Bedeutung gewinnen. 100 Städte, die bis 2025 neu in die Top 600 aufsteigen, werden in China liegen.
Interaktives E-Commerce-Interface mit Multi-Touch
Der schwedische Telefonanbieter 3 Sweden hat mit dem 3LiveShop ein E-Commerce-Interface entwickelt, das den Kunden interaktiv mit einem realen Verkäufer in Verbindung bringt. Über einen Multi-Touch-Screen kann der Verkäufer Produkte und Funktionen live vorführen. Das Beratungsgespräch erfolgt per Videotelefonie.

Akku-Revolution: 3D-Nanostruktur ermöglicht bis zu 100 mal schnellere Ladezeiten
Wissenschaftler der University of Illinois haben einen Akku entwickelt, der durch den Einsatz dreidimensionaler Nanostrukturen heutige Ladezeiten signifikant (10 bis 100 mal) verkürzen kann. Mobiltelefone könnten mit den Superbatterien, die die positiven Eigenschaften heutiger Akkus und Kondensatoren vereinen, innerhalb von Sekunden aufgeladen werden. Auch ein schnelles "Betanken" von Elektroautos soll mit der neuen Akku-Generation möglich sein.

Weltweit erstes Notebook mit Augensteuerung
Tobii und Lenovo haben auf der Cebit 2011 das erste Notebook vorgestellt, das sich mit den Augen steuern lässt. Integrierte LEDs projizieren Infrarotlicht in die Augen des Nutzers. Eine Kamera liest die Reflexionen aus und errechnet die exakte Blickrichtung. So kann beispielsweies gescrollt oder ein Symbol angeklickt werden. Bereits in wenigen Jahren könnte die Technologie serienreif sein.
Tobii (2011): Tobii unveils the world’s first eye-controlled laptop

Studie: Service-Roboter werden zunehmend in Senioren-Haushalten Einzug halten
Mehr als die Hälfte der deutschen Senioren befürwortet den Einsatz von Robotern im privaten Bereich. Die Roboter sollen nicht nur im Haushalt unterstützen, sondern auch Pflege- und Rehabilitationsaufgaben übernehmen. Im Vordergrund steht der Nutzen: Mobilität, Orientierung, Unabhängigkeit. Serviceroboter könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den großen Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.

Automobilbranche: Produktion und Vertrieb verschieben sich in asiatische Märkte
Der regionale Schwerpunkt der Automobilindustrie wird sich nach Asien verlagern. Das schließt nicht nur die Produktionsstandorte, sondern auch das Produktsortiment mit ein, da ein großer Teil der Kunden in Zukunft aus Asien stammen wird. Aufgrund dieser Entwicklung sind rund 300.000 Arbeitsplätze in Europa gefährdet. Welche Megatrends die Branche noch prägen werden und welche Chancen und Herausforderungen daraus erwachsen, lesen Sie in der folgenden Studie:
"UFO" SkyLifter: Transportluftschiff für schwere Lasten
Das australische Unternehmen SkyLifter plant ein propellerbetriebenes Transportluftschiff zu bauen. Der für den Betrieb notwendige Strom wird mit Solarzellen und einem Biodiesel-Generator erzeugt. Die Nutzlast soll bei 150 Tonnen liegen. Damit ließen sich ganze Gebäude versetzen oder zum Beispiel ein kleines Krankenhaus in ein entlegenes Katastrophengebiet einfliegen.
Virtuelle Realität: Manipulation der Körperwahrnehmung
Das Körpergefühl ist von visuellen Reizen abhängig. Neurowissenschaftler vom Karolinska Institut in Schweden erzeugten bei Probanden das Gefühl, einen dritten Arm zu besitzen. Der realistisch aussehende Gummiarm wurde bei Tests als Teil des Körperbildes akzeptiert. Interessant ist das beispielsweise für die Unterhaltungsindustrie. Avatare in virtuellen Welten könnten uns in Zukunft völlig neue Körperwahrnehmungen ermöglichen.

2020: Russland ist der sechstgrößte Automarkt der Welt
Allein in den nächsten fünf Jahren wird der russische Automobilmarkt um acht bis vierzehn Prozent pro Jahr wachsen und damit einer der wichtigsten Wachstumstreiber der Branche sein. Bis 2020 wird die Inlandsfrage auf knapp vier Millionen Fahrzeuge steigen. Dabei wird sich der Markt zunehmend an europäischen Nachfragemustern orientieren.

Die intelligente Autobahn: Variable Tempolimits
Das Verkehrsaufkommen steigt. Auf der A2 werden künftig Leuchtschilder-Brücken den Verkehr harmonisieren. Variable Tempolimits sollen für weniger Staus und Unfälle sorgen. Nach Expertenmeinung kann die A2 durch den Einsatz der intelligenten Technik acht Prozent mehr Verkehr bewältigen.

Bionisierung: Roboter nach dem Vorbild der Natur
Im Februar 2011 startet das neue EU-Forschungsprojekt EMICAB. Ziel ist es, in Anlehnung an biologische Vorbilder, wie zum Beispiel Stabheuschrecken, die Bewegungsintelligenz von Robotern zu verbessern. Sensorik, Steuerung und Motor werden in bionische Körpermechaniken integriert. Sie sollen es den Robotern ermöglichen, sich auch in einer unbekannten Umgebung selbstständig zu bewegen.

EADS plant Testflug mit Wasserstoff-Flugzeug für 2014
In Kooperation mit Chemikern der Universität Glasgow arbeitet EADS an neuen, auf Nanotechnologie basierenden Wasserstoff-Treibstoffspeichern, die in Zukunft in Verkehrsflugzeugen eingesetzt werden sollen. Ein erster unbemannter Testflug ist für 2014 geplant. Mit dem Wasserstoffantrieb lassen sich nicht nur Umweltbelastungen erheblich senken, er ist auch ein erster Schritt in Richtung Ölunabhängigkeit.
EADS (2011): Nanotechnologie könnte Weg für Wasserstoffantriebe ebnen

Der mobile Datenverkehr in Deutschland wird rasant wachsen
Im Jahr 2015 werden in Deutschland 30-mal mehr Daten mobil übertragen werden als heute. Vor allem die mobile Nutzung von Video-Anwendungen und –Diensten über internetfähige Endgeräte ist für das Wachstum verantwortlich.
Cisco (2011): Mobiler Datenverkehr steigt in Deutschland bis 2015 um das 30-Fache
Zukunftsmarkt 3D-Druck
3D-Druck und andere Verfahren wie Laser Sinthering und Stereolithografie verbindet, dass sie es ermöglichen, Objekte direkt aus einem digitalen 3D-Modell zu erschaffen, ohne zunächst Formen oder Werkzeuge herstellen zu müssen. Langfristig könnten 3D-Drucker als "Personal Fabricator" in Privathaushalten eingesetzt werden. Dies würde "Desktop Manufacturing" ermöglichen, also die dezentrale Produktion durch Jedermann. Voraussetzung ist, dass die Preise für 3D-Drucker und Materialien weiter sinken werden. Das folgende Video zeigt den "Thing-O-Matic" von MakerBot Industries. Der 3D-Drucker kann über das Internet bestellt werden und kostet gerade einmal 1.225 US-Dollar.

Kontaktlinsen-Displays werden es ermöglichen, drahtlos 3D-Bilder zu empfangen
Forscher der Universität Washington und des Swiss Federal Institute of Technology arbeiten an intelligenten Kontaklinsen, mit denen sich beispielsweise der Blutzuckerspiegel oder der Augeninnendruck messen lassen. In Zukunft sollen die Linsen außerdem mit Displays ausgestattet werden, die das Einblenden von Informationen oder das Übertragen von (Fernseh-)Bildern ermöglichen. Selbst 3D-Bilder sollen dann drahtlos empfangen werden können.
NewScientist (2011): Smart contact lenses for health and head-up displays

Neue Weltwirtschaftsordnung 2050: Aufstieg der Emerging Markets
Gemessen am BIP nach Kaufkraftparität werden China und Indien im Jahr 2050 die führenden Wirtschaftsmächte vor den USA sein. Schwellenländer wie Brasilien, Russland oder auch Mexiko und Indonesien gewinnen zunehmend an Bedeutung, während etablierte Wirtschaftmächte wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien im Ranking zurückfallen.

Die App-Economy erreicht 2015 ein Umsatzvolumen von 25 Milliarden US-Dollar
2009 wurden weltweit 4,5 Milliarden US-Dollar mit Apps umgesetzt. Marktforscher prognostizieren in den nächsten fünf Jahren ein jährliches Wachstum von knapp 30 Prozent auf insgesamt 25 Milliarden US-Dollar in 2015.

Erlebnisorientierung: Essen zum Inhalieren
David Edwards, Professor der Harvard Universität, hat mit "Le Whaf" ein Gerät entwickelt, das es einem ermöglicht, Essen zu "inhalieren". Es existieren bereits zahlreiche Geschmacksrichtungen. Die Maschine zur kalorienarmen Ernährung soll im Herbst 2011 für rund 100 Euro auf den Markt kommen.
Powell, Laura (2011): Anyone for a puff of lemon tart? Now there's food you don't eat but INHALE

Der Markt für Antriebskomponenten wird sich bis 2030 weltweit auf 460 Milliarden Euro pro Jahr mehr als verdoppeln
Die Globalisierung und der Trend zur Elektromobilität sind die Treiber dieser Entwicklung. Bis 2030 wird der Markt für Elektromotorkomponenten doppelt so groß sein wie für Verbrennungsmotorkomponenten. Für Hersteller und Zulieferer werden das Managament von Technologie-Optionen, ein professionelles Rohstoffmanagement und der Aufbau ensprechender Kompetenzen bei den Mitarbeitern immer wichtiger.

3D-Fernsehgeräte erreichen 2015 einen Marktanteil von bis zu 30 Prozent
Nach dem Kino wird der 3D-Trend auch in den privaten Haushalten Einzug halten. Im Jahr 2015 wird der Anteil der 3D-fähigen Fernsehgeräte in den USA, Japan und den wichtigsten europäischen Märkten bei 20 bis 30 Prozent liegen. Noch ist das 3D-Programmangebot sehr klein. Für Wachstum sollen vor allem Olympia 2012 und die Fußballweltmeisterschaft 2014 sorgen, die beide dreidimensional übertragen werden.
PricewaterhouseCoopers (2011): 3D ist da - Technik etabliert sich schneller als erwartet
Visueller Dolmetscher auf dem iPhone
Word Lens ist eine Übersetzungs-App von Quest Visual, die in der Lage ist, mit der Kamera fokussierte Texte, beispielsweise auf Straßenschildern, simultan im Bild zu übersetzen. Was Word Lens kann, zeigt das verblüffende Video.

Intelligent Digital Signage: Verkaufsdisplays zeigen in Zukunft individualisierte Werbung
Das Unternehmen CognoVision Solutions hat eine Gesichtserkennungs-Software entwickelt, die per Kamera Geschlecht und Alter der erfassten Person bestimmen kann. Die Informationen sollen in Zukunft dazu genutzt werden, Verkaufsdisplays und elektronische Poster in Kaufhäusern zu individualisieren.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Unternehmens
