Games

Zukunftsmarkt im Fokus [7.2009]

Wachsende Bandbreiten, leistungsfähigere Computer, internetfähige mobile Endgeräte, immer bessere Grafikdarstellungen und die fortschreitende Konvergenz der Mediensegmente sind die entscheidenden Faktoren, die für Wachstum und Wandel im Games-Markt sorgen. Neben den klassischen Computerspielen gewinnen Konsolen-Games und mobile Games zunehmend an Bedeutung. Das Web 2.0 ist ein Treiber im Bereich Online-Rollenspiele, bei denen die Spieler synchron interagieren können. Neben dem Verkauf der Software werden Abonnementgebühren für Online-Games, Item-Selling (Verkauf von virtuellen Gütern) und In-Game-Advertising zunehmend zu attraktiven Erlösmodellen. Neue Technologien wie 3D oder Augmented Reality werden den Realitätseffekt der Spiele in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Dabei werden Computerspiele nicht mehr nur technikaffine Jugendliche, sondern auch ganz neue Zielgruppen ansprechen, etwa die Hausfrau, die spielerisch mit der tragbaren Konsole neue Kochrezepte erprobt, oder Ältere, die sich mit Bewegungs-Spielen körperlich fit halten wollen. Kooperationen zwischen Spieleherstellern und Content-Lieferanten, beispielsweise Verlage oder Krankenkassen, werden zunehmen.

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