Was passiert mit unserer Wirtschaft, wenn menschliche Arbeit nicht mehr der zentrale Produktionsfaktor ist?
Was bedeutet es für Unternehmen, wenn Produktivität weiter steigt, gleichzeitig aber Kaufkraft und Nachfrage unter Druck geraten? Und wie sollten Unternehmer und Führungskräfte handeln, wenn Automatisierung Effizienzgewinne bringt, aber die eigene Kundengrundlage aushöhlt?
Diese Fragen sind keine Zukunftsmusik. Sie prägen bereits heute strategische Entscheidungen in Unternehmen, Politik und Gesellschaft.
In diesem Video spreche ich mit David Shapiro und Dalibor Petrovic über genau diese Entwicklung.
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Mehr InformationenDavid Shapiro ist ein führender Denker zu Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und dem Konzept der „Post-Labor Economics“. Seit Jahren analysiert er die strukturelle Entkopplung von Produktivität, Beschäftigung und Löhnen – und warum KI und Robotik diese Entwicklung voraussichtlich beschleunigen und an einen Endpunkt führen werden.
Dalibor Petrovic bringt über drei Jahrzehnte internationale Management- und Beratungserfahrung ein, darunter mehr als zwanzig Jahre als Senior Partner bei Deloitte. Sein Fokus liegt auf den konkreten Implikationen dieser Entwicklung für Unternehmen, Eigentümer, Aufsichtsgremien und Führungsteams.
Im Gespräch geht es unter anderem um:
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warum der aktuelle Wandel strukturell ist und kein konjunkturelles Phänomen,
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welche realistischen Zeithorizonte Führungskräfte einplanen sollten,
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und wie Unternehmen mit dem Spannungsfeld aus Automatisierung, Produktivität, Nachfrage und gesellschaftlicher Stabilität umgehen können.
Dieses Interview ist zugleich eine Vorschau auf das gemeinsame Buch von David Shapiro und Dalibor Petrovic, das im Mai erscheint. Darin entfalten sie das vollständige Denkmodell hinter „Post-Labor Economics“ – und leiten daraus Handlungsoptionen für Unternehmen, Politik und Individuen ab.
Es geht nicht um ferne Zukunftsszenarien. Es geht um Entscheidungen, die heute getroffen werden – oder zu lange aufgeschoben werden.
