Oder geht es dabei immer nur darum, etwas besser zu machen?

Fuád Abuschuscha

Technologie eröffnet definitiv auch neue Möglichkeiten. Ein schönes Beispiel dafür ist ein von der Michigan University entwickeltes System: CLARAi. Das ist ein Akronym für „Clinical augmented reality and artificial intelligence”. Das System hat das Ziel, Schmerzen sichtbar zu machen. Sie kennen das bestimmt, als Patient nur schwer oder unzureichend beschreiben zu können, was genau in Ihnen vorgeht. Bei Schmerzen kommt hinzu, dass die beschriebene Intensität regelmäßig unterschätzt wird. Gerade bei Schmerzen ist Ihre subjektive Wahrnehmung aber das, was bestimmen sollte. Schmerzen sind oft eher neblig und unklar. Darüber hinaus fehlt meist die Sprache, um gezielt über Schmerzen sprechen zu können.

Eine Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, liegt darin, Schmerzen zu visualisieren, und genau da setzt CLARAi an. Es wurde ein Weg gefunden, wie man die neuronalen Bewegungen und Aktivitäten im Hirn nutzen kann, um sie visuell darzustellen. Diese visuelle Darstellung ermöglicht ein besseres Verständnis und auch eine gezieltere Kommunikation darüber.

Was hat das mit Intelligentisierung zu tun?

Intelligentisierung spielt hier eine entscheidende Rolle, da wir damit in die Lage versetzt werden, große Mengen an Daten auszuwerten und sie zusätzlich mit anderen ‚Umfeld‘-Parametern in Zusammenhang zu setzen. Dies ermöglicht es im nächsten Schritt, diese Systeme so zu verbessern, dass in Zukunft auch im Alltag jeder davon profitieren kann.

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