Enno Däneke

Für die Studie zu den Szenarien wurden Experten der gesamten Wertschöpfungskette eingebunden und zu ihren Erwartungen bezüglich der zukünftigen Entwicklungen in der Circular Economy befragt. Darunter befanden sich Grundstoffhersteller, Chemieunternehmen, Handels – und Verpackungsunternehmen, Brandowner, Lebensmittel- und Konsumgüterhersteller, sowie Recyclingunternehmen.

Die Expertenmeinungen aus verschiedenen Branchen und Ländern stellt eine ganzheitliche Betrachtung der Circular Economy sicher. Besonders die internationale Betrachtung ist für die Entwicklung der Szenarien relevant gewesen, da die Einführung und Umsetzung der Circular Economy ein globales Thema ist. Die Teilnehmer kamen zum Großteil aus Asien, Europa und den USA. Um Fokus stand die Frage, ob und wie die Circular Economy realisiert wird.

Neben Gemeinsamkeiten fanden auch besonders Uneinigkeiten Aufmerksamkeit. Es war spannend zu sehen, ob etwa Wastemanagement-Unternehmen eine ganz andere Vorstellung davon haben, wohin sich die Welt entwickelt als zum Beispiel ein Brandowner oder Chemieunternehmen und Grundstoffhersteller. Diese Grundlage diente zur Entwicklung des Erwartungsszenarios wobei die Entwicklung der Circular Economy in der Developed World und der Developing World getrennt betrachtet werden. Es sind bewusst zwei sehr grobe globale Regionen definiert, um die Flughöhe auf einem angemessenen Niveau zu halten.

Die Alternativszenarien ergeben sich aus Unsicherheiten, Ergebnissen und Differenzen der Expertenmeinungen. Der Eintritt dieser Szenarien ist durchaus wahrscheinlich aber die Erwartungswahrscheinlichkeit aus Sicht der Industrieexperten gegenüber dem Erwartungsszenario ist geringer.

Den Inhalt der Szenarien Circular Economy 2030 beschreiben wir im nächsten Beitrag.

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